Ostpreußen

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Die Dörfer der Philipponen

Nach dem Dorf Krutyn – Krutinnen verläßt das kleine Flüßchen Krutinna den Wald und nimmt seinen Lauf in großem Bogen durch eine Wiesenlandschaft. In diesem schönen Gebiet wurden die Mitglieder der Philipponensekte in den Dörfern Wojnowo/Eckertowo – Eckertsdorf, Ukta – Ukta, Onufrigowo – Onufrigowen, Piski – Piasken, Swignajno Ml. – Schönfließ, Ladnepole – Schönfeld, Wolka – Dietrichswalde, Federowo – Fedorwalde, Piotrowo – Peterhain, Nikolayewo – Nikolaihorst, Galkowo – Galkowen/ Nikolaihorst, Kadzidlowo – Kadzidlowen, Zameczek – Schlößchen[1] angesiedelt. Hier stehen die typisch russischen Blockhäuser und die Badebuden, die auch für die allseits beliebte Sauna genutzt wurden. Mitunter funktionierten die Philipponen allerdings auch das heimische Wohnzimmer nach Bedarf zur Saunakammer um.

Eckertsdorf wurde 1832 gegründet. Hier gibt es die griechisch-katholische Kirche von ca. 1840, eine der typischen Dorfkirchen im ordenszeitlichen Gewand, das den Philipponen zur Andacht diente. Daneben existiert die griechisch-orthodoxe Kirche mit der Zwiebelkuppel auf dem Turm, die auf folgende Weise hierher kam: im 1. Weltkrieg wurde ein kriegsgefangener Pope in Eckertsdorf interniert. Diesem gelang es, eine Reihe von Philipponen für den orthodoxen Glauben zurückzugewinnen und Mittel für den Bau einer orthodoxen Kirche aufzutreiben. Sie wurde 1923 errichtet.

1] Paul Nickel, Gutmütige,arbeitsame und ordentliche Leute, in Masurische Storchenpost, Juni 2013, S. 7

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