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Jurgaitschen

Kanasch – Jurgaitschen/Königskirch

Jurgaitschen/Königskirch, ab 1874 Mittelpunkt eines Amtsbezirks, liegt an dem Flüßchen Budarka – Buduppe/Trappenfließ, südlichwestlich von Ragnit. 1939 zählte man 508 Einwohner. Das Gründungsdatum des Ortes ist nicht bekannt. Er existierte jedenfalls bereits im 18. Jh. Die Elektrifizierung des Amtsbezirks begann in Jurgaitschen 1920.

Die Grundsteinlegung für die Basilika ohne Turm in Jurgaitschen erfolgte am 1. Juni 1841 in Anwesenheit des Königs, der auch das Patronat besaß. Das war die Basis für die Umbenennung des Dorfes 1938 in Königskirch. Eingeweiht wurde die Kirche im Juni 1845. Es gab doppelte Emporen und eine Flachdecke. Das Kirchspiel Jurgaitschen war 1833 gegründet worden. Es war verantwortlich für 61 Ortschaften in den Kreisen Tilsit, Ragnit und Niederung.

Das Kirchengebäude überstand den Krieg ohne größere Schäden. Danach wurde sie als Lagerhalle der lokalen Kolchose genutzt, wozu man zwei Zwischenböden einzog. Seit dem Ende der Kolchose verfällt die Kirche.

In Jurgaitschen wurde Werner Teich (16. 12. 1932 – 26. 12. 2010) geboren. Er studierte Elektrotechnik an der Mannheimer Ingenieurschule, begann seine berufliche Laufbahn bei der Firma BBC in Mannheim und arbeitete sich zum Oberingenieur und Abteilungsleiter hoch. In den 1970er Jahren entwickelte er mit seinem Team den bahnbrechenden Drehstromantrieb für Lokomotiven. Diese Technik ist heute die Basis u. a. für den Antrieb der IC- und ICE-Züge. Deshalb gilt Teich als der deutsche „Drehstrom-Papst“.

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