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Stacze – Statzen

Das auf einer Anhöhe gelegene Gutshaus in Statzen brannte 1942 ab, wurde aber noch während des Krieges wieder aufgebaut und überlebte so bis in unsere Tage. Ursprünglich war es ein Haus aus der Ordenszeit. Davon blieb ein gotisches Gewölbe in einem der Erdgeschossräume und der Rest eines Wehrgangs im Obergeschoss. Der große Umbau zu einem Rokoko – Landsitz erfolgte 1752 oder 1768, als das Gut zum Besitz der Familie Lehndorff-Steinort gehörte. Auch die Reste davon – Stuckdecken, Stuckkamine sind wohl nicht mehr vorhanden, nur das Wappen der Lehndorffs wurde nach dem Brand wieder über der Eingangstür angebracht.

Die Lehndorffs verkauften ihren Besitz im 19. Jh. an einen Herrn Zarnikow, der einen Park anlegte. Um 1880 erwarb die Familie von Hoverbeck das Gut, das jetzt eine Größe von 400 ha hatte und eine Brennerei, ein Sägerwerk und eine Ziegelei einschloß. Letzter deutscher Besitzer war Erich Zollenkopf von 1932 – 1945. Nach der Beseitigung der Kriegsschäden wurden Dach und Fenster völlig umgestaltet. Der Kern des Baus ist aber immer noch der alte. Heute Eigentum der Staatlichen Agentur für landwirtschaftliche Immobilien (AWRSP, Stand 2001).

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