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Ostpreußen war Schauplatz des Attentats vom 20. Juli 1944

Ostpreußen war Schauplatz des Attentats vom 20. Juli 1944

21.07.2013

Es gab im getarnten und stark gesicherten Hauptquartier 7 Luftschutzbunker mit 6 – 8 Meter starken Decken für Hitler, Göring, Bormann und für Gäste, die möglichst komfortabel ausgestattet waren . Die Gäste kamen aus dem Inland und dem Ausland, so Mussolini, der kurz nach dem Attentat dort eintraf, der König von Bulgarien, Admiral Horthy und andere Staatsmänner, Botschafter, Feldmarschälle, Generäle, Ritterkreuzträger. Das Attentat fand jedoch nicht in den Bunkern, sondern in der leichten Lagebaracke statt, die bei den sommerlichen ostpreußischen Temperaturen einen angenehmeren Aufenthalt bot. Die leichte Bauweise war einer der Gründe dafür, dass Hitler vornehmlich erschreckt, aber nur leicht verletzt wurde.

Die Rache der Nazis war grausam. Auch die Elite Ostpreußens, von denen etliche am Widerstand gegen den Nationalsozialismus beteiligt waren, war davon betroffen. Erinnert sei an Friedrich Goerdeler, Bürgermeister von Königsberg und Oberbürgermeister von Leipzig, an Heinrich Graf Lehndorff auf Steinort, an Heinrich Graf zu Dohna auf Tolksdorf, die alle ihr Leben ließen, und nicht zuletzt an Marion Gräfin Dönhoff, die überlebte.

Am 20. Juli 2013 fanden vor dem Reichstag und im Bendlerblock Gedenkveranstaltungen statt.

(sueddeutsche.de, 21.l 7. 2013)

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