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Umgebung von Darkehmen/Angerapp - Gudwallen

In Lwofskoje – Gudwallen, unmittelbar südlich von Darkehmen/Angerapp, befand sich auf einer Domäne ein Landgestüt mit einer bekannten Trakehner-Zucht. Dort war Arnold Schlüter, ab 1903 Arnold von Schlüter, Landstallmeister. Er war der Vater von Edith von Sanden-Guja, die allerdings am 15. 7. 1894 in Guscht in der Neumark geboren wurde, während ihre drei Geschwister in Gudwallen zur Welt kamen. Arnold von Schlüter war ab 1910 Landstallmeister in Neustadt/Dosse und trat 1912 aus dem Staatsdienst aus, um sich seiner eigenen Pferdezucht auf dem Gut in Schweinert a. d. Warthe zu widmen, das er 1894 erworben hatte.

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In Lwofskoje – Gudwallen, unmittelbar südlich von Darkehmen/Angerapp, befand sich auf einer Domäne ein Landgestüt mit einer bekannten Trakehner-Zucht. Dort war Arnold Schlüter, ab 1903 Arnold von Schlüter, Landstallmeister. Er war der Vater von Edith von Sanden-Guja, die allerdings am 15. 7. 1894 in Guscht in der Neumark geboren wurde, während ihre drei Geschwister in Gudwallen zur Welt kamen. Arnold von Schlüter war ab 1910 Landstallmeister in Neustadt/Dosse und trat 1912 aus dem Staatsdienst aus, um sich seiner eigenen Pferdezucht auf dem Gut in Schweinert a. d. Warthe zu widmen, das er 1894 erworben hatte.

In Gudwallen hat Wolf v. Lojewski bei zwei Besuchen intensive Fernsehaufnahmen gemacht, die in seinen Ostpreußenfilm aufgenommen wurden. Im ehemaligen Verwaltungsgebäude der Domäne befindet sich jetzt ein Kindergarten, der u. a. von dem in Insterburg geborenen Heinz Hohmeister, einem Dachdeckermeister aus Dellingen in Niedersachsen, mit Spenden aus Deutschland bedacht wird. Es existieren auch noch einige Wirtschaftsgebäude. Die noch bewohnten Reihenhäuser der Domänenarbeiter machten dagegen einen recht desolaten Eindruck, die Bewohner klagten über ihr armseliges Leben.

Gutshaus Gudwallen gehörte zu den weithin bekannten und viel besuchten Herrschaftssitzen in Ostpreußen. Es barg wertvolle Kunstschätze wie antike Statuen und Bilder der Hochrenaissance, die seit 1945 verschwunden sind. Der rechte Flügel mit der Halle brannte nach der Besetzung durch die Sowjets am 23. Januar 1945 aus. Am 21. und 22. Januar befand sich hier noch ein deutscher Gefechtsstand. (http://klee-klaus.business.t-online.de/gumbinnen_bis_balga.htm)

Schloss Gudwallen
 
 
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