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Borovoe - Skirwieth

Skirwieth, ab 1938 Skirwiet, liegt unmittelbar an der Grenze zwischen Litauen und Russland auf der russischen Seite. Ein Ortsteil des Dorfes liegt nördlich, ein anderer Teil südlich des Flusses Skirwieth. Beide Teile gehörten bis 1920 zum Kreis Heydekrug. Der südliche Teil, genannt Skirwieth I, wurde 1920 mit der Abtrennung dem Kreis Niederung zugeschlagen und nach der Rückkehr des Memellandes zu Deutschland wieder dem Kreis Heydekrug zugeordnet. Heute verläuft die Grenze zwischen der Oblast Kaliningrad und Litauen genau in der Mitte der Skirwieth. Der südliche Teil ist russisch und heißt heute Borovoe. Der nördliche Teil - Skirwieth II - wurde mit dem Memelland zusammen abgetrennt und gelangte nach der Wiedereingliederung des Memellandes nach Deutschland zur Gemeinde Ruß. Dieses war auch die kirchliche Zugehörigkeit der Evangelischen der Gesamtgemeinde Skirwieth.

Die Gemeinde Skirwieth am gleichnamigen Fluss wurde als einsamstes memelländisches Dorf eingeschätzt. Lokalpoet war Herbert Rohde mit heiteren und besinnlichen Geschichten.[1] Die erste urkundliche Erwähnung des Dorfes geht in das Jahr 1719 zurück, seine Gründung liegt aber vermutlich vor 1540. Früher gab es hier ein nennenswerte Lachsfischerei. Aber auch das ist Geschichte.[2]

Weitere Informationen mit vielen Bildern siehe unter http://wiki-de.genealogy.net/Skirwieth


[1] Heinrich A. Kurschat, Das Buch vom Memelland, 2. Aufl. 1990, S. 94
[2] August Ambrassat, Die Provinz Ostpreußen, ein Handbuch der Heimatkunde, 1912

Am der Atmath nahe dem Haff 2002
Leuchtturm an der Atmath nahe dem Haff 2002
Skierwieth und Haff (Žiedas in Wikipedia)
Gruß aus Skierwieth('Familie Statnik)
 
 
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