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Kretingale - Deutsch Krottingen bzw. Deutsch Crottingen

Das Dorf Deutsch Krottingen liegt ca. 13 km nördlich von Memel. Dass hier schon früher gesiedelt wurde, belegen archäologische Funde aus der Bronzezeit. Der Ort erhielt 1609 das Stadtrecht, nachdem am Anfang des 15. Jhs. der östliche Teil der Landschaft Zemaiten erobert worden war, und wurde 1654 zum Kirchspiel erhoben. Im Jahr 1939 gab es 303 Einwohner. Ein kleines Gut, das mit der Krug- und Braugerechtigkeit verbunden war, gab es seit 1682.[size= 12px] [/size]

Eine Kirche erhielt der Ort in Holzbauweise im Jahr 1652. Diese wurde 1741 durch ein Gebäude aus Stein mit hölzernem Turm ersetzt. Nachdem dieser Turm 1801 durch ein Unwetter stark beschädigt worden war, baute man 1875 einen massiven Turm mit achteckigem Oberteil. Außerdem erhielt die Kirche bei dieser Gelegenheit eine Orgel. Das Kirchenschiff ist von einem Tonnengewölbe überdeckt, die Seitenschiffe haben Flachdecken. Der Kanzelaltar ist von 1793. [1][size= 12px] [/size]

Die Kirche von Deutsch Krottingen war das nördlichste Gotteshaus des Memellandes und damit auch des Deutschen Reichs. Heute zählt sie zu den best erhaltenen Kirchen in Litauen aus deutscher Zeit, obwohl sie wie üblich in sowjetischen Zeiten als Speicher mißbraucht worden war.. Auch innen macht sie einen gepflegten Eindruck. Einzigartig für das Memelland ist, dass die zwei Glocken offen im Glockenturm hängen.[2]



[1] GenWiki
[2][size= 12px] Bernd Dauskardt, in Osptreußische Familie von Ruth Geede, Oprbl. Nr. 14/2017 (7. April), S. 14[/size]

Kirche in Deutsch Krottingen
Innenraum der Kirche (Ruth Geede)
Haus an der Dorfstrasse (GenWiki)
Haus an der Dorfstrasse (GenWiki)
Bahnhof Deutsch Krottingen 1944
 
 
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