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Lesnoe - Groß Lenkeningken/Großlenkenau

Die Entstehung des Dorfes Groß Lenkeningken ist nicht genau dokumentiert. Auf dem höchsten Berg des Ortes, dem Palletschkallnis, hatte man eine prußische Kultstätte nachgewiesen, was auf eine sehr frühe Besiedlung hinweist. Das Alter der deutschen Siedlung schätzte man auf 200 bis 300 Jahre bis zum Ende der deutschen Zeit. Die Kirche in Groß Lenkeningken errichtete man 1902 – 1904, wobei der Ort bereits 1895 Zentrum des gleichnamigen Kirchspiels wurde, weil er geographisch zentral gelegen war. Bis zum Bau der Kirche fand der Gottesdienst in einem wenig einladenden Gebäude nahe der Chaussee statt. Erster Pastor war ein Herr Sinnhuber, der von Salzburger Einwanderern abstammte. Als die Kirche am 23. 10. 1904 geweiht wurde, war sie die dritte Jubiläumskirche in Ostpreußen. Bei dem Festakt war auch der Landrat des Kreises Ragnit, Dr. Graf von Lambsdorff zugegen.

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Bilder

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Taufstein der Kirche (E.Lüders, Land an der Memel, 2011)
 
 
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