Grabin - Groß Gröben

In der Gegend zwischen dem Drewenzsee und dem Grebenschen Fließ erhielt der Ritter Hans oder Johannes von Oletz oder Otatz oder Otatsch 1325 zusammen mit einigen Verwandten vom Christburger Komtur Luther von Braunschweig 400 Hufen Land (à 16,5 ha) zugeteilt. Ritter von Otatsch, der vom Gut Ototschen im Kreis Marienwerder stammte, übertrug davon zusammen mit dem Auftrag der Besiedlung dem Schulzen Albert in Grobin 40 Hufen. Der Name leitet sich möglicherweise von dem 1325 erstmals erwähnten “burcwal grebisco” auf dem Schlossberg bei Klein Gröben ab. Der Schulze erhielt für seine Bemühungen 10 % des Landes ( = 4 Hufen) frei, die Kruggerechtigkeit, die Erlaubnis zum Backen für die Allgemeinheit, die Genehmigung zum Schlachten vor den Feiertagen, die freie Jagd auf Hasen und Eichhörnchen sowie ein Drittel der Gerichtseinnahmen. Auf den 400 verliehenen Hufen entstanden in gleicher Weise die Güter Klein Gröben, Reichenau, Geierswalde, Schildeck, Horst, Kirsteinsdorf und Pötzdorf.

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