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Warszkajty – Warschkeiten

Von der Landstraße, die von Landsberg nach Pr. Eylau führt, biegt dicht vor der Grenze zu Nordostpreußen rechts eine Straße ab, die nach 4 km zum Dorf Warschkeiten führt. Folgt man der Dorfstraße geradeaus, kommt man zu einer kleinen Anhöhe, dem Napoleonberg (Napoleonska Gora). Von hier aus soll der große Feldherr am 7. 2. 1807 die Schlacht bei Pr. Eylau gegen die verbündeten Preußen und Russen, die unentschieden endete, dirigiert haben. Eine Kiefer, die hier stand, nannte man die Napoleon-Fichte.

Von diesem Feldherrnhügel kann man in der Ferne die Dächer von Pr. Eylau, die Schornsteine noch stehender Fabriken, den Wasserturm etc. sehen. Vor dem Krieg gab es am Napoleonberg eine Skisprungschanze, wo im Winter Wettkämpfe ausgetragen wurden.

Warschkeiten entstand zur Ordenszeit, vermutlich als prußisches Hufendorf in einer Größe von 26 Hufen. Später wurde es als landesherrliches Bauerndorf aufgeführt. Da sich das Dorf nach dem 2. Weltkrieg im Grenzbereich befand, wurde es nach und nach geräumt.

Im Schwarzen See östlich von Warschkeiten entspringt der 40 km lange Pasmar, der östlich von Sollnicken in die Stradick (Korniewka) einmündet. Der Warschkeiter See, der sich im Besitz der Stadt Pr. Eylau befand, war der bedeutendste See des ganzen Kreises. Es gab eine Badeanstalt aus den 1920er Jahren mit Schwimm-Wettkampfbahnen und eine separate Militär-Badeanstalt an der Südseite des Sees.

Westlich von Warschkeiten liegt die „Storchenhauptstadt“ Zywkowo – Schewecken, nur 100 Meter von der Grenze zu Nordostpreußen entfernt. Heute gibt es dort noch neun Gehöfte mit ca. 35 Einwohnern, aber bis zu 50 besetzten Storchennestern

 
 
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