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Timofejewo - Wedereitischken/Sandkirchen

Wedereitischken war eigentlich ein recht kleiner Ort. Wegen seiner zentralen Lage machte man ihn jedoch am 1. 7. 1901 zum Kirchspielort und errichtete dort 1906/07 eine Kirche, die am 22.12.1907 eingeweiht wurde und sogar heute noch existiert. Mit dem Bau von Straßen kam auch Leben in diesen Teil der Provinz und im Kirchdorf wurde sogar ein Wochenmarkt eingerichtet. Eine verdienstvolle Persönlichkeit des Dorfes als Amtsvorsteher, Standesbeamter, Schiedsmann und Kassenrechner der Raiffeisenkasse war Eduard Pranz, der 92jährig in Schleswig-Holstein starb.

Die Kirche diente nach dem 2. Weltkrieg als Lagerhalle für Baumaterialien, wobei man den Turmeingang erweiterte, um besser hinein zu gelangen. Die Dachkonstruktion wurde von Anatolij Bachtin als verrottet geschildert, die Kirche insgesamt befand sich offenbar jedoch in einem gar nicht so schlechten Zustand. Im Jahr 2006 waren nunmehr Bauarbeiter damit beschäftigt, die Kirche wieder herzurichten, um sie dann der orthodoxen Gemeinde zur Verfügung zu stellen. Im Juli 2008 wurde das Gotteshaus als Swjato-Wwedenskaja-Kirche von Erzbischof Kyrill, damals Metropolit von Smolensk und Kaliningrad, heute Patriarch von Moskau und Russland eingeweiht.[1]



[1] Kirchen Ostpreußens, Propstei Kaliningrad 2013, S. 69

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Die restaurierte Kirche ab 2008
Kirche in Wedereitischken einst
 
 
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