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Stadtwald und Gedenkstein Pallasch

Der Sensburger Bürger Carl Eduard Pallasch hinterließ nach seinem Tod 1903 der Stadt 20.000 RM mit der Auflage, dafür den „Stadtwald“ anzuschaffen. Der Besitzer bis dahin, Rittergutsbesitzer Eduard Klugkist-Seehesten, machte einen günstigen Preis, so dass die Gemeinde umgehend den letzten Willen des Verstorbenen erfüllen konnte.

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Der Sensburger Bürger Carl Eduard Pallasch hinterließ nach seinem Tod 1903 der Stadt 20.000 RM mit der Auflage, dafür den „Stadtwald“ anzuschaffen. Der Besitzer bis dahin, Rittergutsbesitzer Eduard Klugkist-Seehesten, machte einen günstigen Preis, so dass die Gemeinde umgehend den letzten Willen des Verstorbenen erfüllen konnte.

Zum Dank für den Spender und zum Andenken an den edlen Vorbesitzer errichtete man einen Gedenkstein aus schwarzem Marmor mit golden ausgelegter Gravur und folgendem Text: „Carl Eduard Pallasch, geb. 2. Dezember 1856, gest. 26. Dezember 1903, hat letztwillig verfügt: Der Stadtgemeinde Sensburg vermache ich 20.000 Mark, indem ich dabei den Wunsch ausspreche, dass mit diesem Kapitale das in der Nähe der Stadt gelegene Seehester Wäldchen (Waldheim) für die Gemeinde Sensburg erworben und seiner jetzigen Bestimmung erhalten werde. Ehre seinem Andenken!“[1] Dieser Gedenkstein ist einer von wenigen, die den letzten Krieg überstanden hatten und fand sich noch 1984 im Keller des abgebrannten Kurhauses Waldheim (errichtet 1912) zwischen Gerümpel und Unrat.



[1] Ulrich Jakubzik, Sensburg - Stadt in Masuren, Verlag Gerhard Rautenberg, Leer 1988, S. 183

 
 
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