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Pillau nach 1945

Pillau ist heute die zweitgrößte Stadt im Oblast Kaliningrad und gilt in Russland als die am weitesten westlich gelegene Stadt der Russischen Föderation. Sie ist Stützpunkt der russischen Ostseeflotte und das Militär nutzt den größten Teil des Ortes.

Die Umgegend ist durch mangelnde Abwassersäuberung und durch die auf die Kriegsschiffe zurück zu führenden Verunreinigungen ökologisch stark geschädigt.

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Pillau ist heute die zweitgrößte Stadt im Oblast Kaliningrad und gilt in Russland als die am weitesten westlich gelegene Stadt der Russischen Föderation. Sie ist Stützpunkt der russischen Ostseeflotte und das Militär nutzt den größten Teil des Ortes.

Die Umgegend ist durch mangelnde Abwassersäuberung und durch die auf die Kriegsschiffe zurück zu führenden Verunreinigungen ökologisch stark geschädigt.

An den Nordstrand von Pillau grenzt ein Neubaugebiet. Am Rand dieser Siedlung steht ein Denkmal, das den Soldaten gewidmet ist, die Pillau 1945 eroberten und enthält den Panzer, der als erster in die Stadt eindrang. Nahebei befindet sich die Militärkommandantur.

Der Stadtrat von Pillau sitzt in einem hohen, modernen Gebäude nahe Hauptstraße und Lenindenkmal. In einem alten Gebäude in außergewöhnlicher Architekturform, nahe der Königsberger Fahrrinne, ist das vor rd. 20 Jahren gegründete Museum der Ostseeflotte Russlands untergebracht. Außerdem werden unter freiem Himmel auf dem Platz „Baltijskaja Slawa - Baltischer Ruhm“ Kriegsschiffe und Waffen des 2. Weltkriegs gezeigt. Die deutschen Friedhöfe sind weitgehend verschwunden.

Pillau hat heute 20.000 Einwohner. Zum administrativen Verwaltungsgebiet von Baltijsk gehört das nördlich gelegene Pionerski - Neukuhren, außerdem Laduschkin - Ludwigsort und Mamonowo - Heiligenbeil.

Bei Baltijsk wird ein für die Oblast Kaliningrad wichtiger Fährhafen namens Wostotschny geplant, von dem aus man visumfrei ins russische Kernland kommt. Die Autofähren nach Sankt Petersburg würde 48 Stunden benötigen, eine Schnellfähre nur 15 Stunden.

 
 
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