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Gorkowskoe - Wartnicken/Watzum

Im weiteren Umkreis des Großdorfes Pobethen gab es nur ein einziges adliges Gut, nämlich das in Wartnicken/Watzum, das bereits 1525 existierte. Es hatte zuletzt eine Größe von 422 ha. Wegen Verwechslungsgefahr änderte man 1901 den Namen des Ortes Wartnicken in Watzum um. Dieser Name war vom damaligen Gutsbesitzer Freiherr von König, der ein Stammgut dieses Namens im Kreis Wolfenbüttel besaß, gewählt worden.

Um 1700 gehörte das Gut dem Tribunalrat von Cauwitz, um 1820 der Landschaftsrat Mahraun. In den 1880er Jahren verkaufte der Besitzer Simon das Gut an den Freiherrn von König.. Dieser verkaufte das Gut 1928 an die Ostpreußische Landgesellschft, die das Land für 33 Neubauern aufsiedelte. Das Restgut übernahm der letzte Bürgermeister Gustav Pucks aus Seefeld. Ins Gutshaus zogen sieben Mietparteien ein. Im südlichen Bereich des Hofes brannte um 1934 ein Wirtschaftsgebäude total nieder..[1]

Von der Höhe bei Watzum hat man einen schönen Blick auf die nördlichen Erhebungen des Alk, zu dem der Galtgarben gehört.

Der Bahnhof der Samlandbahn von Königsberg nach Warnicken, die am Gut entlang führte, stand 1 km vom Gutsdhof entfernt. Die kopfsteingepflasterte Landstrasse von Watzum über Regehnen nach Thierenberg wurde unter Leitung des Gutsbesitzers Otto Dagoff, Tolklauken, unter Mitwirkung von Baron von König gebaut und 1911 dem Verkehr übergeben.


[1] Gerhard Weiter, Heimatbericht Regehnen, Unser schönes Samland, Winter 2013, S. 15 ff

Gutshaus Watzum (G.Weiter)
Gutshof Watzum 1922
Bahnhof Watzum (Klemm, 2013)
Rittergut Watzum um 1900 (Unser schönes Samland, 2015)
Watzum bei Wolfenbüttel (Klemm)
 
 
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