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Umgebung von Laggarben – Wanikajmy/Woninkeim

Nordwestlich in Wanikajmy - Woninkeim hat sich u. a. noch das alte Gutshaus erhalten. Erste urkundliche Erwähnung fand der Ort 1403, als der prußische Freie Niklas Bedegaude hier sechs Hufen Land übertragen bekam. Im Jahr 1613 verschrieb der brandenburgische Kurfürst dem Oberburggrafen Hans Truchseß von Wetzhausen, auch Kämmerer der Herzogin Maria Leonore, das immer noch sechs Hufen große Gut Woninkeim.

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Nordwestlich in Wanikajmy - Woninkeim hat sich u. a. noch das alte Gutshaus erhalten. Erste urkundliche Erwähnung fand der Ort 1403, als der prußische Freie Niklas Bedegaude hier sechs Hufen Land übertragen bekam. Im Jahr 1613 verschrieb der brandenburgische Kurfürst dem Oberburggrafen Hans Truchseß von Wetzhausen, auch Kämmerer der Herzogin Maria Leonore, das immer noch sechs Hufen große Gut Woninkeim. Der Erbe Erhard Ferdinand Reichsgraf Truchseß von Wetzhausen, Wirklicher Kammerrat des Kaisers und Königs von Ungarn und Böhmen, Obrist und Landeshauptmann des Fürstentums Breslau sowie Erbherr auf verschiedenen Gütern verpfändete nach 1635 Woninkeim zusammen mit Glaubitten im Kreis Rastenburg an seine Schwester, eine verwitwete v. Schlieben, und 1664 wurde Gut Woninkeim an Professor Reinhold von Derschau, kurfürstlich brandenburgischer Oberappellationsgerichts- und Hofrat, für 18.000 Mark preußisch verkauft. Dessen Bruder war Präsident des Hofgerichts und sein Sohn Bürgermeister der Altstadt Königsberg. 1765 verkaufte die Familie von Derschau das Gut und mehrere Gutsbesitzer wechselten sich in den folgenden Jahrzehnten ab. Das Gutshaus entstand etwa im späten 18. Jh. Nach einer Versteigerung 1829 und weiteren Besitzwechseln kaufte 1897 Willibald Meyer zu Hollen (1865 – 1948) das Gut Woninkeim und seine Familie lebte hier bis 1945. Der Gutstreck begab sich am 27. Januar 1945 auf die Flucht und gelangte nach vielen Mühsalen bis nach Schleswig-Holstein. Im Jahr 1994 stand das Gutshaus noch und verfügte sogar noch über alte Kachelöfen. Auch einige Wirtschaftsgebäude überlebten und im Park gab es noch etliche der alten Bäume.

Für Details siehe das Buch von Wulf D. Wagner, „Kultur im ländlichen Ostpreußen“ - Gerdauen, Band II, S. 1304 – 1310

 
 
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