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Aufstau des Mauersees, angrenzende Seen

Schon im 14. Jh. begann man, den Mauersee (jez. Mamry) aufzustauen, wohl um das Ordensschloß besser zu sichern und den nachhaltigen Betrieb der Schloßmühle zu gewährleisten, denn eine Wassermühle war hier immerhin bis 1906 in Betrieb. Vielleicht griff man auch zu dieser Maßnahme, um den Holzflößern bessere Bedingungen zu schaffen. Die Erhöhung der Wasserlinie erfolgte zunächst um 3 m, später um weitere 2 m. Ein solcher zweiter Schub könnte um 1560 eingesetzt haben, als das ursprüngliche Schloß in Steinort dem steigenden Wasserspiegel weichen mußte. Die Anhebung des Wasserspiegels machte aus verschiedenen einzelnen Seen eine zusammenhängende Wasserfläche mit Untiefen, wie wir sie heute noch vorfinden.

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Schon im 14. Jh. begann man, den Mauersee (jez. Mamry) aufzustauen, wohl um das Ordensschloß besser zu sichern und den nachhaltigen Betrieb der Schloßmühle zu gewährleisten, denn eine Wassermühle war hier immerhin bis 1906 in Betrieb. Vielleicht griff man auch zu dieser Maßnahme, um den Holzflößern bessere Bedingungen zu schaffen. Die Erhöhung der Wasserlinie erfolgte zunächst um 3 m, später um weitere 2 m. Ein solcher zweiter Schub könnte um 1560 eingesetzt haben, als das ursprüngliche Schloß in Steinort dem steigenden Wasserspiegel weichen mußte. Die Anhebung des Wasserspiegels machte aus verschiedenen einzelnen Seen eine zusammenhängende Wasserfläche mit Untiefen, wie wir sie heute noch vorfinden.

Der Mauersee gilt als der schönste der großen Seen in der "masurischen Senke", heute als "Pojezierze Gizyckie" (Lötzener Seenplatte) bezeichnet. Er besteht aus mehreren Becken, bedeckt insgesamt eine Fläche von rd. 104 km² und ist max. 40 Meter tief. Südlich des eigentlichen Mauerseebeckens erstreckt sich der Dargainen-See (jez. Dargin), dessen Name aus dem Pruzzischen kommt, was übersetzt "Regensee" heißt. Die Passage dazwischen wird durch die Halbinsel verengt, auf der Stynort - Steinort liegt. Ein weiterer, breiter Durchgang von hier nach Westen führt in das Becken des Dobensees (jez. Dobskie).

Der Name des Schwenzait-Sees leitet sich aus dem Pruzzischen ab, wo er "Heiliger See" bedeutete. Damals wie heute pflegt man auf ihm den Eissegelsport, der dort besonders günstige Bedingungen vorfindet und deshalb seit den 1920er Jahren hier ein Zentrum hat. Der erste Eissegelschlitten auf den Masurischen Seen wurde 1910 von Bootsbauer Hans Schulz in Lötzen gebaut.

Eissegeln auf dem Schwenzaitsee
Winterliche Impression auf dem Schwenzaitsee
Eissegeln auf dem Schwenzaitsee
 
 
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