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Tor von Perkallen; Pferdezucht

Vom großen Gutshaus und Remontestall an der Reichsstraße 132 steht noch - majestätisch - das Eingangstor ohne Bedachung. Dieses hatte der letzte deutsche Eigentümer, Dragonerleutnant Joachim Reisch (1895 - 1982), 1936 nach eigenen Ideen und orientiert an Vorbildern in Kurland, der Heimat seiner Frau Sigrid Anna Klara, geb. Wagner (1899 - 1986), bauen lassen.

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Vom großen Gutshaus und Remontestall an der Reichsstraße 132 steht noch - majestätisch - das Eingangstor ohne Bedachung. Dieses hatte der letzte deutsche Eigentümer, Dragonerleutnant Joachim Reisch (1895 - 1982), 1936 nach eigenen Ideen und orientiert an Vorbildern in Kurland, der Heimat seiner Frau Sigrid Anna Klara, geb. Wagner (1899 - 1986), bauen lassen.

Die Zucht von Warmblutpferden Trakehner Abstammung wurde in Perkallen seit 1825 betrieben, Remontezucht seit 1870. Aus einem durchschnittlichen Bestand von 300 Pferden wurden jährlich bis zu 100 Remonten gewonnen und Perkallen gehörte damit zu den bedeutendsten Pferdebetrieben Ostpreußens in der obersten Spitzengruppe. Die berühmteste Stute aus der Perkaller Zucht war die 1934 geborene "Palucca". Sie kam nach der Flucht in dem hannoverschen Gestüt Hunnesrück (Kreis Einbeck/Solling) unter, wo sie allerdings später verunglückte und ein schmerzhaftes Ende fand. Von den einst vielen Ehrenpreisen für die Pferdezucht ist immerhin noch ein Bernsteinkasten vorhanden, den man im berühmten Verdener Pferdemuseum sehen kann.

 
 
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