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Die Ostrokollnische Grenzsäule

In der Nähe von Prostken ließ Herzog Albrecht 1545 die "ostrokollnische Grenzsäule" errichten, um den Grenzverlauf zu dokumentieren, der im Frieden von Melno 1422 fixiert, im Frieden mit König Sigismund I. 1525 anerkannt, aber erst danach in langwierigen Verhandlungen genau festgelegt worden war. Diese östliche und südliche Grenze Ostpreußens gehörte einmal zu den dauerhaftesten Grenzen in Europa und bis 1945 zur ältesten Grenze Deutschlands. Dabei hielt die Südgrenze Ostpreußens von Soldau bis Prostken, die seit dem Vertrag von Kalisch 1343 galt, mindestens 602 Jahre lang, manche meinen sogar 629 Jahre lang seit 1326!

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In der Nähe von Prostken ließ Herzog Albrecht 1545 die "ostrokollnische Grenzsäule" errichten, um den Grenzverlauf zu dokumentieren, der im Frieden von Melno 1422 fixiert, im Frieden mit König Sigismund I. 1525 anerkannt, aber erst danach in langwierigen Verhandlungen genau festgelegt worden war. Diese östliche und südliche Grenze Ostpreußens gehörte einmal zu den dauerhaftesten Grenzen in Europa und bis 1945 zur ältesten Grenze Deutschlands. Dabei hielt die Südgrenze Ostpreußens von Soldau bis Prostken, die seit dem Vertrag von Kalisch 1343 galt, mindestens 602 Jahre lang, manche meinen sogar 629 Jahre lang seit 1326!

Auf der Säule wurden Steinkartuschen mit den Wappen Groß-Litauens - auf besonderen Wunsch der Litauer nicht das Wappen Polens - und Preußens angebracht, wobei das "S" auf der Brust die Lehensabhängigkeit Preußens von Polen symbolisierte. Die Inschrift lautet in deutscher Übersetzung: "Einst, als Sigismund August in dem väterlichen Grenzlande und Markgraf Albrecht I. die Rechte ausübten und jener die alten Städte des Jagiello, dieser die Macht der Preußen in Frieden regierte, da ward diese Säule errichtet, welche die Grenzen genau bezeichnet und den Länderbesitz der beiden Herzöge trennt. August 1545."

Die Tafeln in der Säule sind Nachbildungen. Die Originale befanden sich bis 1945 in den Sammlungen des Königsberger Schlosses.

 
 
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