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Landgestüt in Rastenburg

Unter Pferdekennern war Rastenburg bekannt für sein Landgestüt, das neben denen in Braunsberg, Marienwerder und Georgenburg und zusammen mit dem Hauptgestüt in Trakehnen maßgeblichen Anteil an dem Erfolg der ostpreußischen Warmblutzucht hatte. Es befindet sich östlich des Oberteichs nahe dem Abzweig der Straße nach Gizycko - Lötzen von der nach Barciany - Barten und wurde 1877 eingerichtet.

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Unter Pferdekennern war Rastenburg bekannt für sein Landgestüt, das neben denen in Braunsberg, Marienwerder und Georgenburg und zusammen mit dem Hauptgestüt in Trakehnen maßgeblichen Anteil an dem Erfolg der ostpreußischen Warmblutzucht hatte. Es befindet sich östlich des Oberteichs nahe dem Abzweig der Straße nach Gizycko - Lötzen von der nach Barciany - Barten und wurde 1877 eingerichtet.

Das Gestüt unterstand nicht mehr dem Landstallmeister in Trakehnen, auch wenn es seinen Hengstbestand aus Trakehnen mitbekam, sondern es sollte selbständig den südöstlichen Teil der Provinz mit Landbeschälern versorgen. Im Jahr 1938 standen hier 113 Warmbluthengste und 4 Vollbluthengste, die in jenem Jahr 7078 Stuten deckten (von 43.856 in ganz Ostpreußen)

Nur wenige Tiere konnten bei der Eroberung Ostpreußens durch die Rote Armee in den Westen des Reichs gerettet werden. Die ca. 100 Hengste, die zunächst in den Gestüten bei Dresden und Halle untergekommen waren, traten bald nach der sowjetischen Besetzung den Weg nach Rußland an.

Letzter deutscher Landstallmeister in Rastenburg war Dr. Wilhelm Uppenborn seit 1937.

 
 
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