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Axel Lübbe "Hugo von Brandenburg"

Novelle, mit einem Nachwort herausgegeben von Martin A. Völker, hochroth-Verlag, Berlin 2012, 40 Seiten, 6 Euro
http://www.hochroth.de

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Der heute weitgehend vergessene Schriftsteller Axel Lübbe (18. 12. 1880 - 15. 12. 1963) wurde in Littfinken, Kreis Neidenburg, geboren und war nach dem 1. Weltkrieg ein angesehener Lyriker, Novellist und Übersetzer, der mit prominenten Zeitgenossen wie Gerhart Hauptmann und Arthur Schnitzler verkehrte. Seiner jüdischen Frau und seiner Tochter gelang in der Nazi-Zeit die Flucht indie USA, die Nazis selbst belegten ihn mit Schreibverbot. Nach dem Krieg veröffentlichte der Suhrkamp-Verlag seinen Roman "Erbe", die tragikomische Geschichte einer bürgerlich-philisterhaften Familie und deren Auseinandersetzung mit der Nazi-Ideologie.Weiteres folgte nicht mehr. 2011 wurde der Kultur- und Literaturhistoriker Martin A. Völker auf Lübbe aufmerksam und erkundete sein Werk. Daraus veröffentlichte er in seinem Berliner hochroth-Verlag mit Niederlassungen in Leipzig und Wien die Novelle "Hgo von Brandenburg", erstmals veröffentlicht 1927, der die letzte Lebenszeit eines florentinischen Edelmanns schildert, der seinen inneren Dämonen zu entfliehe versucht, indem er in den Krieg zieht, und diesen dort auf fatale Weise wiederbegegnet - ein psychologisches Kammerspiel (Rezension von Branka Goldng in der P'AZ Nr. 22. vom 2. Juni 2012, S. 9)

 
 
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