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„Als Flüchtlingskind in Harpstedt. Ein Erlebnisbericht über die Jahre 1945 bis 1952“ von Horst Klein

279 Seiten, zahlreiche Fotos, als eBook (PDF) 19,99 €, als Buch für 29,99 € über www.grin.com/de/e-book/202543/als-fluechtlingskind-in-harpstedt
ISBN 978-3-656-29840-3.

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Zum Inhalt

Die ersten Kinderjahre in Ostpreußen auf einem kleinen Hof mit Schmiede / Landmaschinenschlosserei verliefen für die Familie in sehr bescheidenem Wohlstand. Mit diesem Leben war es schlagartig vorbei, als die Rote Armee vorrückte. Die Mutter konnte für die Flucht in den Westen nur das Allernötigste auf den Planwagen laden. Nach gut zwei Monaten der Flucht fand die Familie in Harpstedt in einem Behelfsheim, einer großen Doppelbaracke mit zweimal sechzehn Familien, für die nächsten sieben Jahre eine Bleibe. Beschrieben werden die Endphase des Krieges sowie die Kapitulation. Die unermüdlichen Anstrengungen der Mutter kommen zur Sprache, um die sieben Kinder durch die mageren Nachkriegsjahre zu bringen. Der Autor gibt Einblicke, wie sie als Kinder bei Arbeiten im Wald und auf den Äckern der Bauern eingesetzt wurden. Die nicht immer spannungsfreien Beziehungen zwischen den Einheimischen und den vielen zwangseinquartierten Flüchtlingen werden ebenso thematisiert wie das Zusammenleben der sehr vielen unterschiedlichen Familien auf dem engen Raum der Baracken. Auch die angenehmen Seiten der Kindheit werden gewürdigt, die typischen Spiele der Nachkriegszeit und die Herausforderungen der Schul- und Berufsausbildungen.

Zum Autor

Horst Kai Klein wurde 1941 in dem kleinen Dorf Groß Lensk westlich von Soldau, im deutsch-polnischen Grenzland, geboren als eins von sieben Geschwistern und Sohn eines Landmaschinenschlossers. Im Januar 1945 ging die Mutter mit ihren Kindern – der Vater war eingesetzt vor Ort und starb - auf die Flucht. Im März 1945 kamen sie mit ihrem Pferdewagen in Harpstedt nahe Bremen an. Sieben Jahre lebten sie in einer großen Baracke am Ortsrand, zogen dann in das benachbarte Dörfchen Dünsen in ein kleines Holzhaus, von da nach Bremen. Hier machte er sein Abitur. Nach einem Studium der Geschichte und der Germanistik in Kiel wurde er dort Gymnasial-Lehrer, heiratete Hella Feder und wurde Vater zweier Töchter. 1982 ging die Familie nach Spanien, wo die Eltern in Valencia an der Deutschen Schule als Lehrer arbeiteten. Ein zweiter Auslandsaufenthalt führte sie in den Süden Spaniens, nach Marbella, ein dritter in den Norden Mexikos, wo sie an der Einführung des Deutschen Sprachdiploms bei den Mennoniten mitarbeiteten. Nach schwerer Erkrankung mussten sie den Schuldienst vorzeitig beenden. Sie zogen zurück nach Marbella und leben dort.

Kontakt: Horst Klein, Av. / Alpandeire C 25, Urb. La Reserva, 29600 Marbella, Spanien
Tel. 0034-952 837214: kaiklein@telefonica.net

 
 
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