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Rodele - Rodehlen

Unweit der Straße von Rastenburg nach Barten steht das Herrenhaus des Gutes in Rodehlen. Das Gut wurde 1427 mit nur 5 Hufen gegründet (nach anderer Quelle 1419 erstmals erwähnt). Bis Mitte des 19. Jhs. gehörte das Areal als Vorwerk den Grafen von Schwerin in Dönhofstädt, dann der Grafen von Schwerin in Skandau. Sophie Gräfin v. Schwerin-Skandau, geb. Gräfin Dönhoff, schenkte es 1859 zusammen mit Gut Dombehnen ihrer Nichte Adele zur Hochzeit mit Werner Gebhard Louis v. Alvensleben-Neugattersleben aus der Altmark. Das Gutshaus entstand 1859 - 1861 und ist typisch für Landsitze des 19. Jhs., deren Architekten sich dem Schinkelschen Geist verpflichtet fühlten, wobei das Gutshaus der Gräfin Sophie von Schwerin in Skandau, das Schinkel mitgestaltete, Pate stand.

Das Haus in Rodehlen hat 10 Fensterachsen mit Rundbogenfenstern. Das Quadermuster der Mauern ist nur aufgemalt. Eine Auffahrt führt zum überdachten Portal mit zwei Türen. Unter dem Satteldach gibt es ein Viertelgeschoß mit Kreisluken.

Nach dem 2. Weltkrieg hielt eine Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft, die 20 ehemalige Güter im Umkreis verwaltete, die Anlage in Ordnung. Das ist sie auch heute noch. Ab 2001 Privatbesitz.

Im nördlichen Teil befindet sich der ehemalige Familienfriedhof. Ansonsten ist auch der Landschaftspark gepflegt, auch wenn die ehemaligen Sichtachsen inzwischen zugewachsen sind.

Gutshaus Rodehlen Auffahrt (F. Blattgerste, 2010)
 
 
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