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Umgebung von Rastenburg: Kaskajmy - Groß Köskeim

In Kaskajmy - Groß Köskeim - 8 km nordwestlich von Rastenburg - existiert ein Gut, das im 19. Jh. einer Familie Beck (oder Bark?) gehörte, 1913 einem Otto Kühl und in den 1920er Jahren Hermann Kühle. Ab etwa 1934 gehörte Gr. Köskeim mit Erlenhof der Zuckerfabrik AG in Rastenburg. Verwalter bis 1945 war Hans oder Johannes Engling (gest. 1945), gleichzeitig Bürgermeister, Ortsbauernführer und Wehrführer.

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In Kaskajmy - Groß Köskeim - 8 km nordwestlich von Rastenburg - existiert ein Gut, das im 19. Jh. einer Familie Beck (oder Bark?) gehörte, 1913 einem Otto Kühl und in den 1920er Jahren Hermann Kühle. Ab etwa 1934 gehörte Gr. Köskeim mit Erlenhof der Zuckerfabrik AG in Rastenburg. Verwalter bis 1945 war Hans oder Johannes Engling (gest. 1945), gleichzeitig Bürgermeister, Ortsbauernführer und Wehrführer. Auf dem 202 ha großen Areal mit 160 ha Ackerland wurden vornehmlich Zurckerrüben angebaut. Der Viehbestand umfasste 86 Pferde, eine Holländdische Herdbuchherde von 50 Rindern (davon 25 Kühe), 40 Schafe und 80 Schweine. Man befasste sich auch mit der Zucht von Warmblutpferden. Das Gutshaus entstand am Beginn des 20. Jhs. Zur Gemeinde Groß Köskeim gehörten die Ortsteile Kattkeim und Borken. Amtsbezirk war Lamgarben.[1]


[1] Rudolf Grenz, Heimatbuch Rastenburg, S. 319/320/485, Jackiewicz-Garniec/Garniec, Schlösser und Gutshäuser im ehemaligen Ostpreußen, S. 295

Gutshaus Groß Köskeim 2013 (Frederik Blattgerste)
Wirtschaftsgebäude 2013 (Frederik Blattgerste)
 
 
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