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Selenzowo - Obehlischken/Schulzenhof

Zu prußischer Zeit stand hier ein Obelisk, der zu den größten prußischen Heiligtümern neben Romowe und Kreywutschen gehörte, denn hier am Fluss Auxinne/Goldfließ wurde der Oberpriester, der Criwe, gewählt. Daher der Name. Die Umbenennung in Schulzenhof erfolgte 1938.

Der Ort wurde als Krug Ablischken 1539 erstmals urkundlich erwähnt. In einer offensichtlichen Notlage, vielleicht als Folge der Zerstörungen durch die Tataren 1656, wird 1664 das Dorf an Pierre de la Cave auf Althof-Didlacken verpfändet und gelangt 1731 als Erbe an den König von Preußen. 1874 wurde Obehlischken Verwaltungssitz eines Amtsbezirks. 1939 wohnten hier 436 Menschen. Heute sind es 102 Einwohner (2010).

Im Jahr 1845 erhob man Obehlischken zum Kirchspiel und errichtete bis 1855 eine Fachwerkkirche als Erweiterungsanbau an die Schule. 1888/89 baute man dann unter Leitung von Maurermeister Fritz Bludau aus Insterburg eine freistehende neoromanische Kirche aus roten Ziegeln mit Turm. Nach dem 2. Weltkrieg wurde die Kirche als Kartoffellager genutzt. Glocke und Orgel lagen auf der Strasse, die Holzbänke und der Altar wanderten nach und nach in die Öfen.

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Obehlischken 2012 (T. Schröder)
Obehlischken 2012 (T. Schröder)
Obehlischken 2012 (T. Schröder)
Obehlischken 2012 (T. Schröder)
Brücke über die Auxinne 2012
Landstrasse bei Obehlischken
Kirche in Obehlischken (Arne Woest, 2016)
Kirche (Arne Woest, 2016)
 
 
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