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Die Kirche von Grabnik - Grabnick


Handfeste des Ortes von 1484. Das Dorf litt sehr unter dem Einfall der Tataren. Viele Häuser wurden niedergebrannt, 17 Einwohner getötet und 74 gefangen genommen. In der Turmfahne der Kirche steckte noch lange ein Tatarenpfeil.

Eine Kirche aus Holz gab es ab 1565. Diese überstand den Tatareneinfall, mußte aber 1713 wegen Baufälligkeit einem Neubau weichen. Den löste 1865 - exakt 300 Jahre nach dem Erstbau und auf dessen Steinfundamenten sowie dem alten Turmunterstock - ein Putzbau im neogotischen Stil ab. Der Holzaufbau des Turms kam 1890 hinzu. Die Kirche wurde 1989/90 renoviert und dabei die Sakristei im Nordosten angefügt.

Die alte Ausstattung ging wohl infolge des letzten Krieges verloren. Nicht verloren ist die kleinere der beiden alten Glocken, die schon im 1. Weltkrieg und erneut 1941 für die Kriegswirtschaft abgeliefert worden war, die jedoch beides Mal überlebte und sich zuletzt auf dem Hamburger Glockenfriedhof wiederfand. Nach dem Ende des 2. Weltkriegs stellte man sie der Kirche auf dem Altenberg in Eggenroth/Taunus zur Verfügung. Sie wurde 1661 gegossen, wiegt 265 kg und trägt die Inschrift; "SI DEUS PRO NOBIS QUIS CONTRA NOS", übersetzt: "wenn Gott für uns ist, wer kann wider uns sei"

 
 
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