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Gutshaus von Grabnick

Vom einstigen Gut, das bereits zum Ende des 19. Jhs. aufgesiedelt wurde, hat das Gutshaus bis heute überlebt. Es entstand eingeschossig in der Mitte des 19. Jhs. mit Satteldach. Der ursprüngliche Eingang in der Mitte der Fassade wurde zugemauert. Vom einstigen Park und von den Wirtschaftsgebäuden haben ebenfalls Teile überlebt. Heute Eigentum der Staatlichen Agentur für landwirtschaftliche Immobilien (AWRSP, Stand 2001).


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Vom einstigen Gut, das bereits zum Ende des 19. Jhs. aufgesiedelt wurde, hat das Gutshaus bis heute überlebt. Es entstand eingeschossig in der Mitte des 19. Jhs. mit Satteldach. Der ursprüngliche Eingang in der Mitte der Fassade wurde zugemauert. Vom einstigen Park und von den Wirtschaftsgebäuden haben ebenfalls Teile überlebt. Heute Eigentum der Staatlichen Agentur für landwirtschaftliche Immobilien (AWRSP, Stand 2001)).

Am 14. Februar 1915 war Kaiser Wilhelm II anlässlich der Winterschlacht an den Masurischen Seen (7. bis 21. Februar 1915) in Grabnick, um sich in der Nähe der Front über das Kriegsgeschehen im Osten gegen die Russen zu informieren. Um die Übersichtskarten präsentieren zu können, wurde kurzerhand eine Scheunentür aus den Angeln gehoben und auf diese Weise ein Kartentisch hergerichtet.[1] Nach Beendigung des 1. Weltkriegs wurde in Grabnick ein Soldatenfriedhof angelegt und an der Stelle, an der Wilhelm II. mit dem Scherenfernrohr die Schlacht verfolgt hatte, der sog. Kaiserstein aufgestellt. Den gibt es heute nicht mehr, wohl aber den Friedhof, und die Stelle ist mit einem schlichten Holzkreuz gekennzeichnet[2]


[1] Neumärker/Knopf, Görings Revier, S. 30
[2] Gerd Bandilla, Nicht umsonst sprechen manche von der Winterschlacht bei Lyck und Augustów, PAZ Nr. 7/2015 (14. Februar), S. 11

 
 
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