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Das Neidenburger Töpferhandwerk

Neidenburg war einst bekannt für seine Keramikwerkstätten, in denen vor allem rustikale Bildkacheln mit farbenprächtigen volkstümlichen Motiven für Öfen hergestellt wurden. Die Themenspanne umfasste Szenen aus dem dörflichen, handwerklichen und militärischen Leben, Bilder aus der Bibel, dem Pflanzen- und Tierreich. Die Handwerksbetriebe markierten sich in ihren Kacheln und sind uns dadurch überliefert: die Familien Pantell, Milck, Kaehler, Götz und Salewski. Die Akten der Töpferinnung von Neidenburg gehen bis in das Jahr 1759 zurück, als sie auf Anweisung der Behörden angelegt werden mussten.

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Neidenburg war einst bekannt für seine Keramikwerkstätten, in denen vor allem rustikale Bildkacheln mit farbenprächtigen volkstümlichen Motiven für Öfen hergestellt wurden. Die Themenspanne umfasste Szenen aus dem dörflichen, handwerklichen und militärischen Leben, Bilder aus der Bibel, dem Pflanzen- und Tierreich. Die Handwerksbetriebe markierten sich in ihren Kacheln und sind uns dadurch überliefert: die Familien Pantell, Milck, Kaehler, Götz und Salewski. Die Akten der Töpferinnung von Neidenburg gehen bis in das Jahr 1759 zurück, als sie auf Anweisung der Behörden angelegt werden mussten.

Das Gewerbe konnte sich gut entwickeln, weil es nahe Neidenburg bedeutende Tonlager gibt. Der Überlieferung nach sandte schon Hochmeister Winrich von Kniprode einen Neidenburger Töpfergesellen nach Italien, damit er dort die Feinheiten seines Handwerks erlerne. Die Neidenburger Kachelfabrik am Bahnhof wurde im Jahr 1837 gegründet.

Einige der Kacheln findet man heute in Museen, vor allem in dem Museum der Allensteiner Burg. Im Museum von Szczytno - Ortelsburg ist ein ganzer Ofen aus Neidenburger Kacheln aufgebaut.

 
 
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