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Die Ursprünge des Gutes reichen bis in das Jahr 1543 zurück. Zum Ende des 19. Jhs. war eine Familie Petzinger Eigentümer des damals 600 ha großen Anwesens. Mit nur noch 300 ha gelangte es danach in den Besitz von Eberhard Jungschulz von Roebern (1877 – 1962) aus Laggarben, Kreis Gerdauen, dessen Sohn und Erbe 1939 in Rozan fiel.[1] Letzter deutscher Eigentümer war der Luftwaffenmajor Friedrich von Berg.

Das Gutshaus war ursprünglich ein Bau des 18. Jhs. Nach dem 2. Weltkrieg diente es zunächst als Dorfladen und wurde von Landarbeitern bewohnt. Es verkam und verfiel letztendlich. 1997 erwarb der Hamburger Unternehmer Manfred Wolff, Mitinhaber des Mode- und Handelshauses Olsen, die Gutshausruine, trug zusammen mit seinen polnischen Freunden sämtliche Mauern ab und errichtete das Gebäude weitgehend im alten Stil neu. Es ist heute Erholungsheim und Fremdenherberge, aber man kann hier auch als einzelner Gast eine gediegene Mahlzeit einnehmen. Die Lage über einem kleinen See inmitten eines alten Baumbestands ist ausgesprochen malerisch.

Manfred Wolff hatte vorher bereits das einstige Gutshaus in Gartenpungel erworben und zu einem modernen Hotel ausgebaut.



[1] Wulf D. Wagner, Gerdauen II, S. 808

 
 
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