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Biesowo - Groß Bößau

Eine Kirche ist hier schon 1480 urkundlich belegt. Sie wurde im Anfang des 17. Jhs. durch einen Neubau ersetzt, den Bischof Simon Rudnicki am 19. 8. 1612 dem hl. Nikolaus und dem hl. Antonius von Padua weihte. Doch auch diese Kirche musste durch ein neues Haus ersetzt werden, nachdem sie durch einen Brand vernichtet worden war. Der Neubau war 1910 fertig gestellt. Die eindrucksvolle neogotische Innenausstattung aus dieser Zeit hat sich erhalten, ebenso die Ausmalung.

In Ermland und Masuren organisiert man alle paar Monate anlässlich verschiedener Feiertage "Piroggenmärkte". Der größte und meist besuchte befindet sich hier in Groß Bößau. Er wird vom Landfrauenverein organisiert und die Experten meinen, sie machten die besten Piroggen. Es gibt masurische Piroggen mit Sauerkraut und Pilzen und ermländische mit Buchweizengrütze und Quark. Die Erträge aus diesen Märkten kommen den kulturellen Bedürfnissen der Landbevölkerung zu Gute.[1]



[1] szar, Piroggenfest, Allensteiner Nachrichten, 24. 3. 2015, S. 2

 
 
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