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Bartel und Gustebalde

Diese beiden Steinfiguren, Bartensteiner Rekel genannt, waren einst weithin bekannt. Sie stehen links der Straße, die zum Krankenhaus führt. Die Figuren sind aus Granit grob herausgehauene menschliche Gestalten mit kegelförmiger Mütze. Aushöhlungen deuten Augen und Mund an, Erhebungen sind für Bart und Nase herausgearbeitet. Es handelt sich dabei um Exemplare jener „Steinmütterchen“ , wie sie auch in Russland bis hin zur Mongolei anzutreffen sind.

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Diese beiden Steinfiguren, Bartensteiner Rekel genannt, waren einst weithin bekannt. Sie stehen links der Straße, die zum Krankenhaus führt. Die Figuren sind aus Granit grob herausgehauene menschliche Gestalten mit kegelförmiger Mütze. Aushöhlungen deuten Augen und Mund an, Erhebungen sind für Bart und Nase herausgearbeitet. Es handelt sich dabei um Exemplare jener „Steinmütterchen“ , wie sie auch in Russland bis hin zur Mongolei anzutreffen sind.

Allerdings haben die Wissenschaftler noch keine einheitliche Meinung zur Herkunft dieser Figuren entwickelt. Ihr Auftauchen in Ostpreußen könnte in Zusammenhang stehen mit Vorstößen von Nomadenvölkern aus dem Osten in der Vorordenszeit. Andere halten die Steinmütterchen für Kunstwerke der Prußen, entstanden im 1. Jahrtausend nach Christi Geburt. Sie könnten dann den Kriegsgott Potrimkus dargestellt haben, wobei Horn und Schwert Symbole wären für Wasser und Krieg.

Weitere Rekel stehen im Parcham von Schloss Allenstein

 
 
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