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Katharina Rautter auf Willkamm

Luise Katharina von Rautter wurde am 17. 2. 1650 auf Willkamm als Tochter von Ludwig von Rautter (1623 – 1665), Kammerherr des Großen Kurfürsten, und seiner Frau Amalie, geb. v. Podelwils, geboren. Sie heiratete 1669 den Witwer Philipp de la Chièze, Generalquartiermeister zur Zeit des Großen Kurfürsten, und betrieb nach Tod ihres Mannes 1673 die Errichtung des Großen Friedrichsgrabens 1689 - 1697. Diesen Bau beaufsichtigte sie persönlich und fuhr sogar zu den einzelnen Baustellen, um den Arbeitern den Lohn auszuzahlen.

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Luise Katharina von Rautter wurde am 17. 2. 1650 auf Willkamm als Tochter von Ludwig von Rautter (1623 – 1665), Kammerherr des Großen Kurfürsten, und seiner Frau Amalie, geb. v. Podelwils, geboren. Sie heiratete 1669 den Witwer Philipp de la Chièze, Generalquartiermeister zur Zeit des Großen Kurfürsten, und betrieb nach Tod ihres Mannes 1673 die Errichtung des Großen Friedrichsgrabens 1689 - 1697. Diesen Bau beaufsichtigte sie persönlich und fuhr sogar zu den einzelnen Baustellen, um den Arbeitern den Lohn auszuzahlen. Die mit solcher Tatkraft ausgezeichnete Gutsherrin zählt man zu den großen Frauen der preußischen Geschichte. Das Schloss, dass Philipp de la Chièze im Kreis Elchniederung bauen ließ, nannte er zu ihren Ehren „Rautenburg“, und dort war später Immanuel Kant jahrelang Hauslehrer.

1679 heiratete Katharina den Freiherrn Wolfgang Christoph Truchseß zu Waldburg, Kommandant der Festung Pillau, wurde jedoch 1688 erneut Witwe. Sie starb an ihrem 53. Geburtstag 1703 in Rautenburg.

 
 
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