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Wysoka - Hohendorf

Der Ort ist sehr alt. Bereits 1244 wurde hier dicht am Drausensee (jez. Druzno) ein deutsches Lehngut mit einem prußischen Untertanendorf erwähnt - also noch vor Gründung der Stadt Christburg!

Das imposante Herrenhaus von 1806, in dem Bismarck verschiedentlich zu Gast war, wurde 1945 in die Luft gesprengt und die Trümmer beseitigt. Nur Kellergewölbe blieben übrig. Es gibt aber noch Wirtschaftsgebäude wie z. B. einen großen Getreidespeicher.

Im 20. Jh. war hier ein Herr Skirl ansässig, der der ursprünglich aus Holland stammenden Sekte der Gichtelianer anhing, die sich auch Engelsbrüder nannten. Im Streben nach engelhafter Reinheit vermieden sie es, zu heiraten. Herr Skirl hatte an die 10 solcher Junggesellen um sich versammelt. Der Name der Sekte war abgeleitet von ihrem Gründer Johann Georg Gichtel (1638 - 1710). Als die Nazis die Sekte nach 1933 enteignet hatten, vereinnahmte Gauleiter Koch den Besitz.

Getreidespeicher 2013 (Frederik Blattgerste)
Gutshof 2013 (Frederik Blattgerste)
Gutshof 2013 (Frederik Blattgerste)
Wirtschaftsgebäude 2013 (Frederik Blattgerste)
Dorfstrasse in Hohendorf 2013 (Frederik Blattgerste)
 
 
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