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Rydzówka - Kalthof

Das malerisch in einem kleinen Tal liegende Gut entstand im Mittelalter zur Ordenszeit. Es gehörte um 1900 mit einer Größe von 400 ha der Familie Leinweber, die es jedoch verpachtet hatte. Letzter deutscher Eigentümer des dann 450 ha großen Gutes war Herr Görg. Er saß hier sowie auf der 600 ha großen Domäne Littschen, Kreis Marienwerder, die er 1920 dazu gepachtet hatte. In den Lebenserinnerungen von Alexander Graf Dohna-Schlobitten ist beschrieben, wie sich Herr Görg um die Ausbildung des Fürsten verdient gemacht hat, bevor der die Bewirtschaftung seiner Besitzung Schlobitten übernahm. Diese Daten entstammen einem Bericht von Herrn Rydzówka in Wikipedia.[1]

Herr Helge Lebrun hat eine etwas abweichende und differenzierte Besitzreihenfolge aufgestellt, die aber sicher als ergänzender Hinweis dienen kann:

vor 1879 Besitzer Rud.Wittulsky;
1895 Gebrüder Kochhann (Berlin);
1913 Frau Johanna Leinveber, geb. Kochhann (Pächter Karl Görg);
1920 Arthur Leinveber, Major a.D. auf Hanswalde (Pächter K. Görg,: Verw.Walter Schulz)
1932:Arthur Leinveber Major a. D. auf Hanswalde. Pächter war Edmund Leinveber, der erste Sohn und dann letzter deutscher Eigentümer (geb. 17.08.1895 Gr.-Krebs (Hanswalde), verst.:12. 03. 1965 Ratzeburg)
(Quelle: Handbuch d. Grundbesitzes, Lübecker Nachrichten vom 16. März 1965)[2]

Das neoklassizistische Gutshaus entstammt der 2. Hälfte des 19. Jhs. und wird heute von mehreren Parteien bewohnt. Der 6 ha große Park verfügt noch über reichlich alten Baumbestand. Auch der Wirtschaftshof befindet sich ähnlich dem Gutshaus in ordentlicher Verfassung.



[1] Gerd Schöler - ghschoeler@t-online.de, 29. 11. 2012 
[2] mail vom 29. 6. 2012 - lebrun@t-online.de
 
 
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