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Klebark Wlk. - Groß Kleeberg

Das Dorf wurde am 27. Mai 1357 auf dem Platz einer prußischen Siedlung durch das ermländische Domkapitel zu kulmischem Recht gegründet. Lokator war ein Stammpreuße mit Namen Johannes.

Eine erste Kirche gab es mindestens seit dem Ende des 14. Jhs., aber über die Pfarrgemeinde ist in der Anfangszeit wenig bekannt. Erstgenannter Pfarrer bis 1420 war Jacobus Rogenschütz. Der nächste Kirchenbau entstand um 1580 und wurde der Kreuzauffindung und Mariä Heimsuchung geweiht. Es war eine kleine Kirche, aber sie reichte für die Bedürfnisse der Einwohner bis 1886, als man sie zum Zwecke eines Neubaus abriss. Dieser Bau von 1892, geweiht 1896, existiert bis heute.

Seine Ausstattung ist vorwiegend neogotisch bis auf eine Danziger Bank aus dem 17. Jh. Allerdings sind die Fundamente des Kirchenbaus heutzutage instabil. Die Reparatur erfordert eine Geldsumme von ca. 250.000 Euro. Falls jemand dazu einen Beitrag in Form einer Spende leisten möchte, nachfolgend die Überweisungsdaten:
Kathol. Kirchengemeinde St. Quirinus
Kto. Nr. 30 652 481 bei der Stadtsparkasse Köln, BLZ 370 501 98
Stichwort „Kirche Groß Kleeberg“
Rückfragen an Pfarrer Gnatowski, Bergstrasse 89, 50739 Köln, Tel.: 0221/743 549.
Im Kirchspiel Groß Kleeberg waren vorwiegend Prußen angesiedelt. Noch in der Mitte des 16. Jhs. gab es deshalb hier einen Pfarrer, der prußisch predigte.

Zu Ehren der im Verlauf des 2. Weltkriegs und danach ermordeten ermländischen Priester hat man am 2. September 2001 auf dem Kirchplatz des Ortes ein Denkmal aufgestellt. Es wurde in Anwesenheit hoher Vertreter des Episkopats durch Erzbischof Dr. E. Piszcz eingeweiht. Der Pfarrer von Groß Kleeberg wurde beim Einmarsch der Roten Armee auf den Stufen des Pfarrhauses erschossen.

Mit einem Dekret des Papstes Johannes Paul II. wurde die Kirche in Groß Kleeberg am 13. September 2002 zur Basilika der Kreuzverehrung erhoben. Diesen Akt vollzog der Primas von Polen Jozef Kardinal Glemp in Anwesenheit der gesamten Bischofskonferenz Polens und einiger Bischöfe aus Deutschland.

 
 
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