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Katyciai - Coadjuthen/Koadjuthen

Dort, wo das Flüßchen Sziesze aus seinem litauischen Quellgebiet kommend die einstige litauisch-deutsche Grenze überquert, liegt nur ca. 3km von dieser Grenze entfernt Koadjuthen, das bis Ende des 18. Jh. ausschließlich "C" also Coadjuthen geschrieben wurde. "An der Sziesze blauen Fluten liegt das schöne Coadjuthen" (Viktor Kittel). Es war ein freundlicher Kirch- und Marktort, der beinahe städtischen Charakter trug: die Häuser waren massiv, ein großer Marktplatz war vorhanden und der Ort besaß ein Postamt, einen Arzt, eine Apotheke, zwei Drogerien, zwei Bäckereien, eine Fleischerei sowie 13 Kaufläden mit Gastwirtschaften und Filialen der Kreissparkasse und der Raiffeisenkasse. Im Gegensatz zu dem weiter südlich gelegenen Grenzort Laugßargen hatte Coadjuthen keinen Bahnanschluß. Doch 14 km südlich lag die Bahnstation Stonischken an der Strecke Tilsit - Memel, wohin es eine Busverbindung gab

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Bilder

Neue Orgel für Coadjuthen 2013
Kirche in Koadjuthen (Memeler Dampfboot, 20. 1. 2010)
Alte Postkarte von Coadjuthen (Familie Statnik)
Alfred Brust (Heinrich A. Kurschat)
Lage der Friedhöfe im Vorkriegs-Coadjuthen (Peter Sziedat, 2014)
 
 
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