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Kot - Omulefofen und andere -ofen

Im Waldgebiet nordöstlich von Neidenburg gibt es fünf Orte, deren deutscher Name auf „ofen“ endet: Baldenofen, Malgaofen, Omulefofen, Schuttschenofen und Schwarzenofen. Das deutete darauf hin, daß hier mittelalterliche Kalköfen oder Teerbrennereien in Betrieb waren.

Im Tal des Omulef gab es zur Ordenszeit eine ausgeprägte Eisenindustrie, die das Raseneisenerz als Rohstoff einsetzte. Dieses ist durch den hohen Gehalt von Phosphorsäure relativ leicht schmelzbar. Der Schmelzvorgang bei glühendem Holz und unter Zuführung von Sauerstoff aus der Luft durch Blasebälge dauerte rd. 8 Stunden. Das so entstandene Eisen war schmiedefähig, aber auch von minderer Qualität.

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Bilder

Teerbuden bei Malga um 1800
Schulgiebel (H.-U. Pokraka)
Schulglocke "Omulefofen" (H.-U. Pokraka)
Schulglocke "1864" (H.-U. Pokraka)
Glockenturm (Neidenburger Heimatbrief)
 
 
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