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Geschichte von Norkitten und der Dessauer Lande

Die Gegend von Norkitten war besonders von der Großen Pest 1709/10 betroffen. Über 50 % der Bevölkerung von Puschdorf bis Insterburg starben. Eine 1711 nachfolgende Pockenepidemie raffte dazu besonders viele Kinder dahin. Es fehlten jetzt die Arbeitskräfte, und das führte zu weiteren wirtschaftlichen Zusammenbrüchen. Im Jahr 1721 bereiste König Friedrich Wilhelm I. zusammen mit dem befreundeten Fürsten Leopold von Anhalt-Dessau (3. 7. 1676 - 9. 4. 1747), dem Alten Dessauer, die heimgesuchten ostpreußischen Lande. Fürst Leopold war ein erfolgreicher Heerführer im Dienste des Soldatenkönigs und Reorganisator der preußischen Armee, bei der er zum Wohlgefallen seines Souveräns den Gleichschritt und den eisernen Ladestock einführte. Außerdem war er unkonventionell und eigensinnig. So heiratete Leopold von Anhalt gegen den Willen seiner Familie die Apothekertochter Anna Luise Fähse (1677 – 1745) aus Anhalt, die er mit viel Geld von Kaiser Leopold I. (1640 - 1705) zur Reichsgräfin ernennen ließ, und wurde mit ihr sehr glücklich.

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Bilder

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Haus in Norkitten (A. Woest, 2016)
Markt in Norkitten (A. Woest, 2016)
Eisenbahntrasse (A. Woest, 2016)
Schrankenwärterhaus 2016
Gutsverwaltung und Gutshaus 2013
Haus der Gutsverwaltung 2013
 
 
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