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Geschichte von Insterburg

Einige Kilometer oberhalb von Insterburg erhebt sich der sagenumwobene Kamswikusberg. Man fand hier Fundamente ehemaliger Befestigungsanlagen sowie Urnengräber und glaubt, dass an diesem Platz eine vom Orden zerstörte Nadrauerfestung stand, deren Stelle später das christliche Wildhaus „Tammovo“ einnahm.

Als man den Standort für eine neue Komturei östlich von Königsberg suchte, entschied sich die Ordensregierung 1336 für einen Platz am Zusammenfluss von Inster und Angerapp zum Pregel. Das hiesige Gebiet war jedoch derart stark umkämpft und unruhig, dass man die Komturei in Insterburg bereits 1347 wieder auflöste und den Verwaltungssitz nur mit einem niederrangigen Pfleger besetzte. Trotz Herunterstufung war die Burg ein häufiger Ausgangspunkt für die „Litauerreisen“ des Ordens mit starker westeuropäischer Beteiligung. 1377 hielt sich Herzog Albrecht III. von Österreich hier auf, 1390 Graf Heinrich Derby, später König Heinrich IV. von England.

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Bilder

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Übersichtskarte Insterburg
Übersichtsplan: IV Lutherkirche u. a. (Am Alten Markt)
Bahnhof Insterburg 1935 - 1941 (Torsten Langhoff)
 
 
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