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Zabin - Szabienen/Lautersee

In Szabienen gibt es noch eine funktionierende Kirche aus dem 16. Jh.

Im Kirchspiel Szabienen lag das kleine Dorf Kermuschienen/Kermenau (Kiermuszyny). Der Name kommt aus dem Prußischen und bedeutet etwa „Bärlauchort“. Er ist Mittelpunkt einer Chronik von Klaus-Jürgen Liedtke „Die versunkene Welt – Ein ostpreußisches Dorf in Erzählungen der Leute“, Eichborn Verlag, Frankfurt/M., die die Geschichte der dort ansässigen Besitzerfamilien im Zeitraum vom Ersten Weltkrieg bis zur Flucht 1944 beschreibt. Einbezogen sind die umliegenden Orte Eßerienen/Escherienen/Seehagen, Ballupönen/Schanzenhöh, Jaggeln/Kleinzedmar sowie die dortigen Güter. Heute findet man in Kermuschienen im polnischen Teil Ostpreußens nur noch überwachsene Mauerreste. Nachdem sich 1947 zunächst Ukrainer aus Podolien niedergelassen hatte, wurde das Dorf 1974 aufgegeben.[1]



[1] Der Bärlauchort, D. Jestrzemski, Oprbl. Nr. 7/2010 (20 Februar), S. 20

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