Geschichte von Rybatschij - Rossitten

In Rossitten gab es eine Burg des Deutschen Ordens, vermutlich ein Wildhaus, wohl 1330 errichtet, wo ab 1379 ein Gestüt unterhalten wurde. Es war Sitz eines Pflegers, der auch Fischmeister war, und unterstand der Komturei in Königsberg. Es gab eine Ziegelei, die den hier vorkommenden Lehmboden für die Herstellung von Ziegelsteinen benutzte, und diese wurden bis nach Memel geliefert. Nach dem Frieden vom Melnosee 1422 verlor das Wildhaus seine strategische Bedeutung. Es wurde in der Herzogszeit Kammeramt, dann Domänenamt für die südliche Kurische Nehrung. Die Burg wurde 1595 schon als verfallend beschrieben, ihre Reste nach und nach ins Haff gespült. Immerhin soll sie der Schauplatz in E. T. A. Hoffmanns Werk „Das Majorat“ gewesen sein.

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Bilder

Grab Johannes Thienemann 2015
Grabstätte Franz Epha 2015
Strand von Rossitten 2012
Plan von Rossitten umd Umgebung vor dem Krieg (Unser schönes Samland, Herbst 2011)
 
 
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