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Rekonstruktion der Baracke des Hitlerattentats

Rekonstruktion der Baracke des Hitlerattentats

04.05.2019

Auf einem riesigen Gelände von 2.500 Hektar entstand vor dem Beginn des Russlandfeldzugs 1941 das sogenannte Führerhauptquartier Wolfsschanze, von einem dichten Minengürtel umgeben, mit Luftschutzbunkern für die Nazi-Größen, Unterkünften, Büros und Besprechungsräumen, einer Schießanlage, Flakstellungen. Der Zugang wurde strengstens kontrolliert. Hier wurde täglich die Lage an den Fronten erörtert und hier erließ Hitler als oberster Kriegsherr seine Befehle.

Es gab viele Versuche, Hitler zu töten. Alle scheiterten oder gelangten gar nicht zur Ausführung. Als letzter versuchte es Claus Graf von Stauffenberg, der als Stabschefs beim Oberbefehlshaber des Ersatzheeres Zugang zu den Lagebesprechungen hatte, indem er eine Bombe in den Kartenraum der Baracke einschmuggelte und zündete. Diese verwüstete den Raum und tötete vier Personen – aber Hitler wurde nur leicht verletzt. Ein massiver Eichentisch, unter den Stauffenberg die Aktentasche mit dem Sprengstoff platzierte, bevor er den Raum unter einem Vorwand verließ und nach Berlin zurückkehrte, schirmte Hitler weitestgehend vor der Wucht der Detonation ab.

Die Polen planen nunmehr, die Räumlichkeiten wieder aufzubauen und der Nachwelt die Örtlichkeit des Attentats auf Hitler wieder erlebbar zu machen. Siehe auch folgenden Bericht.

Details zur Wolfsschanze sehen Sie hier.

Renovierungsarbeiten

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