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Rohbernstein soll im Kalininberger Gebiet verbleiben

Rohbernstein soll im Kalininberger Gebiet verbleiben

16.04.2013

“Ich werde mich kurz fassen: die Hauptaufgabe ist es, eine stabile Bernsteinförderung im Laufe des ganzen Jahres zu gewährleisten”, hat der Industrieminister des Gebiets Kaliningrad Dmitri Tschemakin am 11. April bei der Eröffnung der Tagung zu den Fragen der strategischen Entwicklung der Bernsteinbranche erklärt.

Ihm zufolge sei es auch wichtig, die Bernsteinverarbeitung bis auf 90% zu erhöhen. Dem stimmten auch die Vertreter des Kaliningrader Bernsteinkombinats zu. “Zur Zeit gewinnen wir rund 300 Tonnen Rohbernstein jährlich. Aber wir streben 450 Tonnen pro Jahr an, dann könnten wir das durch das Ministerium vorgeschlagene Niveau von 90% erreichen”, versicherte die Exekutivdirektorin des Kombinats Marina Iwanowa. Nach ihren Worten sei die Fördertechnik, deren Verschleiß im Vergleich zu den früheren 70% momentan rund 20% beträgt, bereits modernisiert worden.

Eine weitere Grundlage der strategischen Entwicklung der Bernsteinbranche werden die Ausfuhrabgaben sein. “Der Rohbernstein soll in der Region verbleiben, ob es euch gefällt oder nicht”, hat sich Tschemakin an die anwesenden Privatunternehmer angewandt. “Der meiste Rohbernstein wird im Gebiet Kaliningrad verbleiben, nachdem man die Ausfuhrabgaben eingeführt hat. Kurz gesagt, man kann den Rohbernstein und Bernsteinerzeugnisse aus der Liste der für die freie Zone bestimmten Waren streichen”, führte er aus.

Der Industrieminister versprach, die Vorschläge in der nächsten Woche nach Moskau zu schicken, wo sie einer Kommission vorgelegt werden. “Im Mai werden wir über die staatliche Politik hinsichtlich dieser Frage mehr erfahren”, schlussfolgerte Tschemakin. Dabei fügte der Minister hinzu, dass die Erschließung von neuen Bernsteinvorkommen in absehbarer Zukunft nicht geplant werde.

(Andrey Konstantinow, Moskau, 16. 4. 2013)

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