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Seitenruder eines deutschen Wasserflugzeugs aus dem 2. Weltkrieg aus der Schlei bei Schleswig geborgen

Seitenruder eines deutschen Wasserflugzeugs aus dem 2. Weltkrieg aus der Schlei bei Schleswig geborgen

29.06.2013

Der Fund erinnert an die Zeit Schleswigs als Seefliegerhorst. Die Hamburger Werft Blohm & Voss hatte hier ein Zweigwerk eingerichtet, in dem Fernaufklärungsflugboote gewartet wurden. Die DO 24 ist vor allem dadurch in Erinnerung geblieben, dass einer ihrer wichtigsten Einsätze erst nach dem Ende des Nazi-Regimes stattfand. 15 Wasserflugzeuge dieses Typs evakuierten 1000 Menschen – Soldaten sowie Zivilpersonen, darunter viele Kinder – von Ostpreußen nach Guldborg in Dänemark. Die Flugzeuge wurden anschließend von den Engländern beschlagnahmt. Die Maschinen, die nicht unbrauchbar gemacht wurden, gingen im folgenden Eiswinter in die Brüche. Sie schlugen leck und sanken.

Fachleute des Denkmalschutzamtes begutachteten das Flugzeugteil. Doch offensichtlich hält sich der historische Wert aus Sicht der Experten in Grenzen. Archiviert werden soll es jedenfalls nicht. Daher wird es wohl auf dem Schrottplatz enden.

(shz.de, 28. 6. 2013)

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