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Harter Konkurrenzkampf unter deutschen Autofabrikanten in Russland

31.08.2012

BMW kooperiert in Kaliningrad mit der Firma Avtotor. Seit 1999 sind die Münchner in Kaliningrad vertreten und unterliegen dem Sonderstatus in der russischen Exklave. Das verschafft ihnen die Möglichkeit, ihre Autoteile zu einem reduzierten Zollsatz einzuführen, obwohl sie, wie sonst gefordert, keine volle Produktion durchführen, sondern nur montieren lassen. Das ärgert vor allem den Mitwettbewerber VW, und der protestiert heftig. Der Sonderstatus von Kaliningrad besteht noch bis 2016. Nach eigenen Angaben ist BMW bereits in Verhandlungen mit der Putin-Administration, um eine neue Definition des Status beziehungsweise der Importzölle ab diesem Zeitpunkt zu erreichen. Immerhin sind die Münchener laut BMW-Russlandchef Peter Kronschnabl, bislang der einzige Premiumhersteller, der in Russland produziert, wenn auch nur montageweise.

(stern.de, 31. 8. 2012)