Ostpreußen

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Michail Iwanowitsch Kalinin

07.11.2015

Michail Iwanowitsch Kalinin (7. 11. 1875 – 3. 6. 1946), wurde in Werchnjaja Troiza als Sohn einer Bauernfamilie geboren. Seit 1898 gehörte er der Russischen Sozialdemokratischen Arbeiterpartei an und zählte später zu den Mitbegründern der Prawda. Nach der Oktoberrevolution 1917 wurde er Bürgermeister von Petrograd. Er war von 30. März 1919 bis 15. Juli 1938 Vorsitzender des Allrussischen zentralen Exekutivkomitees der Sowjets der RSFSR und von 1. Januar 1926 bis 3. Juni 1946 Mitglied des Politbüros der KPdSU und Vorsitzender des Präsidiums des Obersten Sowjet (und damit Staatsoberhaupt). Sein Name ist eng mit dem Massaker von Katyn verbunden, bei dem eine große Anzahl polnischer Offiziere hingerichtet wurde und unterzeichnete auch weitere Exekutionslisten. Neben Königsberg wurden auch andere russische Städte nach ihm benannt, so die Stadt Twer (inzwischen rückbenannt), sowie eine 1938 gegründete Stadt unweit Moskaus, die man 1995 in Koroljow umbenannte.