Ostpreußen

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Vortrag: Prignitzer Gutshäuser und das Schicksal ihrer Ausstattung

24.11.2015

Unwiederbringlich hat der Zweite Weltkrieg historische Städte und ganze Kulturlandschaften ausgelöscht,
Denkmale der Baukunst in Stadt und Land vernichtet und über Generationen gesammeltes Kunst- und
Archivgut zerstört. Seine Folgen hätten beinahe dazu geführt, dass auch die Geschichte der ostelbischen
Herrensitze, Gutshäuser und Schlösser, ihre baukünstlerische Qualität, ihr Kulturgehalt und ihre
kulturgeschichtliche Bedeutung fast verwischt und die Erinnerung an sie beinahe gänzlich ausgelöscht
worden wäre. Eine Ahnung von dem, was verloren ging, bieten heute vor allem noch alte Interieur-Fotos
oder die wenigen geretteten Inventarstücke, wie Ahnenbilder, Möbel, Glas, Porzellan u. a. m. Sie sind ein
Stück deutscher Kultur- und Kunstgeschichte.

Der Vortrag schließt an den ersten, im April 2015 gehaltenen Teil an und gibt einen kleinen Einblick in den
Kulturgehalt der alten ostelbischen Herrensitze am Beispiel der Prignitz, einigen märkischen Herrenhäusern und
einzelner ostpreußischer Schlösser sowie der in ihnen lebenden Familien und zeichnet anhand des einstigen und
des geretteten Inventars ein facettenreiches Beziehungsgeflecht zur Kunst- und Landesgeschichte Preußens nach.

Stadt- und Brauereimusem Pritzwalk

Mittwoch, 25.11.2015, 19.00 Uhr
Eintritt 4,00 Euro, ermäßigt 2,00 Euro
Meyenburger Tor 3a, 16928 Pritzwalk
Tel.: 03395/302802, E-Mail: museum@pritzwalk.de