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Pfefferkuchen: Ein Rezept aus Ostpreußen?

23.05.2022

Lange Geschichte einer Süßspeise

Den Begriff „Lebkuchen“ konnten Historiker in Deutschland bis ins 13. Jahrhundert zurückverfolgen. Damals wurden Bezeichnungen wie Labekuchen, Leckkuchen oder Lebenskuchen verwendet, um das süße Gebäck zu beschreiben, das bis heute gerne vernascht wird. Was der Name genau bedeutet, wird anhand mehrere Theorien gerätselt. So könnte er vom lateinischen „libum“ abstammen, das übersetzt Fladen bedeutet, aber auch vom Laib Brot kommen. So wird angenommen, dass der Lebkuchen wohl eigentlich als Fladenkuchen oder Brotkuchen übersetzt werden könnte. Die Bezeichnung Pfefferkuchen findet man vor allem im Osten Deutschlands, in Bayern wird das Gebäck außerdem Magenbrot genannt. Woher die Rezeptur ursprünglich stammt, ist schwer nachzuvollziehen, da verschiedene Regionen unterschiedliche Versionen davon verwenden. Der ostpreußische Pfefferkuchen schmeckt dabei besonders schmackhaft. Pfefferkuchen wird mit einem Pfefferkuchengewürz zubereitet, in dem sich so gut wie nie echter Pfeffer befindet. Stattdessen basiert die Gewürzmischung auf weihnachtlichen Aromen wie Gewürznelken, Kardamom, Ingwer und Zimt, die man auch in Punsch- und Glühweinmischungen finden kann. Dies erklärt auch die englische Bezeichnung Gingerbread. Übrigens: Erste Rezepte für Honigkuchen gehen sogar bis ins alte Ägypten zurück. Später kamen sie über Belgien in den deutschsprachigen Raum und wurden mit veränderter Rezeptur zu Pfefferkuchen

Pfefferkuchen: Ein Synonym für Weihnachten

Da Pfefferkuchen vor allem in der Weihnachtszeit gegessen werden, verbinden viele Deutsche sie mit der besinnlichen Zeit im Dezember. Für Bäcker gilt der Pfefferkuchen jedoch als Dauerbackware. Aber nicht nur der Geschmack erinnert an die Weihnachtszeit. Auch die Darstellung des Pfefferkuchenmannes hat in der Popkultur Einzug genommen. Mittlerweile ist die kleine Figur aus Pfefferkuchen ein beliebtes Motiv in Filmen und Spielen. So wurde der gebackene Mann in der Filmreihe Shrek zu einem der beliebtesten Charaktere des gesamten Franchise. Unter dem Spitznamen Pfeffi wurde er zum Sidekick von Shrek und Esel und musste dabei einige Gefahren meistern. Selbst als er dabei seine Beine verlor, heftete er sie einfach wieder mit Zuckerguss an. Im Thriller Gingerbread Man – Eine nächtliche Affäre geht es nicht so niedlich zu. In dem Krimi, der von einem John Grisham Roman inspiriert wurde, wurde ein gruseliges Märchen über den Pfefferkuchenmann zum Namensgeber. Mit weihnachtlicher Vorfreude darf man bei den spannungsgeladenen Handlung jedoch nicht rechnen.

Spiele rund um den Pfefferkuchenmann gibt es viele. Der Slot Gingerbread Joy verbindet klassisches Automaten-Gamplay mit weihnachtlicher Stimmung. Lebkuchen werden dabei zu den Symbolen auf dem Slot, Zuckerstangen und Mistelzweige ergänzen das Ensemble. Gefunden werden kann das Spiel auf der Plattform 5Gringos, die unter den Casino Bewertungen von VSO eine Top-Platzierung erlangt. Für Neukunden werden Freispiele und Bonusguthaben verschenkt, mit denen Gingerbread Joy getestet werden kann. Bald erscheinen soll außerdem das Game Candy Combat, das auf den ersten Blick lieblich erscheint, sich aber schnell als brutales Action-Game herausstellt. Als einer von zwölf spielbaren Charakteren müssen sich User auf die Suche nach dem Gingerbread Man machen, der verschollen ist und dabei gefährliche Kämpfe in rosarotem Setting austragen. News zum Erscheinungsdatum werden auf der Spieleplattform Steam angekündigt.

Ostpreußische Pfefferkuchen: Ein Traditionsrezept

Im Vergleich zu anderen Pfefferkuchen hat das ostpreußische Rezept einige Eigenheiten. Der Pfefferkuchen wird nicht nur mit Mehl zubereitet, sondern hat auch eine Menge Nüsse im Teig. Meist handelt es sich dabei um geriebene Mandeln, die die Masse luftiger werden lassen. Saftig machen den Pfefferkuchen außerdem kleine Korinthen und Rosinen. Dank ihnen bleiben die Lebkuchen auch länger weich, sofern sie in einer Dose luftdicht gelagert sind. Für den fruchtigen Geschmack wird außerdem Orangeade und Zitronat hinzugefügt. Natürlich darf auch das passenden Pfefferkuchengewürz nicht fehlen, das viele Bäcker noch selbst zusammenfügen. Gewürze wie getrockneter Ingwer, Kardamom und Zimt dürfen dabei natürlich nicht fehlen. Besonders lecker sind die ostpreußischen Lebkuchen jedoch auf Grund ihres Schokoladengusses und der Zuckerstreusel, die dem Ganzen einen knackigen Biss verleihen.

In Ostpreußen gibt es zahlreiche Rezepte, die eine lange Tradition besitzen. Dazu zählen auch die ostpreußischen Pfefferkuchen, die sich von Rezepten in anderen Regionen leicht unterscheiden. Sie schmecken besonders saftig dank ihrer Fülle aus Nüssen und Rosinen und haben eine sauer-fruchtige Note mit Zitronen- und Orangenaroma. Ob sie die besten Lebkuchen in ganz Deutschland sind, ist natürlich Ansichtssache.