Ostpreußen

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Die historischen Wurzeln von Fußball reichen zurück bis ins 3. Jahrhundert vor Christus. Schon damals wurde in China ein Fußball-ähnliches Spiel namens Cuju gespielt. Doch die moderne Fassung des Sports lässt sich auf das England des 19. Jahrhunderts datieren. Nicht zuletzt deshalb gilt England heute als das Mutterland des Fußballs, schließlich fand am 26.12.1860 das erste offizielle Spiel zwischen dem FC Sheffield und dem FC Hallam statt.

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In Kontinentaleuropa tat sich die Schweiz als Vorreiter für die Entwicklung des Fußballs hervor. Die Engländer, die an den dortigen Privatschulen unterrichtet wurden, brachten den Sport in das Land. Von dort breitete er sich nach Spanien, Frankreich und Italien aus. Zahlreiche bekannte Klubs, wie der FC Barcelona und Inter Mailand wurden von Schweizern gegründet.

Wenig Anerkennung in Deutschland

In Deutschland spielte man zwar schon sehr früh Fußball, doch die gesellschaftliche Anerkennung blieb zunächst aus. Erst 1900 wurde der Deutsche Fußball Bund gegründet. In Ostpreußen fanden bis 1945 zahlreiche erfolgreiche Teams ihren Platz. Schon 1907 gründete man den Fußballklub Preußen. Zuvor existierten in Königsberg bereits einige Fußball-Vereine. Es gab sogar eigene Fußball-Ligen. Auch nach 1945 ließen sich die sportbegeisterten Ostpreußen nicht unterkriegen. Ein neu gegründeter Klub war beispielsweise der Verein Omulew Wielbark in Willenberg.

Internationale Verbände entstehen

1904 entstand mit der FIFA der Weltverband, der seither als Ausrichter großer internationaler Events auftritt. Die erste Fußball-Weltmeisterschaft fand 1930 in Uruguay statt, der Gastgeber holte sich den ersten Titel der Geschichte. 1954 kam es dann zur Gründung des Europäischen Fußballverbands UEFA, der bereits ein Jahr später den Vorläufer der heutigen UEFA Champions League ins Leben rief. 1960 erlebten die Fans die Premiere der Fußball-Europameisterschaft.

Unterdessen wurde der Sport weltweit immer populärer. Die TV-Übertragungen der großen Turniere sorgten dafür, dass die Fußballer zu Stars aufstiegen. Sport und Unterhaltung verschmolzen zu einem Konglomerat, das auch die Wirtschaft beflügelte. 1995 erschütterte ein Gerichtsurteil des Europäischen Gerichtshofs die Fußballwelt. Die sogenannte Bosman-Entscheidung legte fest, dass Fußballer Arbeitnehmer sind. Die bis dahin gängige Praxis der Klubs für Spieler eine Ablösesumme zu verlangen, galt ab diesem Zeitpunkt nur noch dann, wenn sie einen aufrechten Vertrag mit dem Verein hatten.

2018 rückte dann auch Kaliningrad in den Blickpunkt der Öffentlichkeit. Das extra für die Fußball-Weltmeisterschaft errichtete Stadion war Austragungsort für insgesamt vier Gruppenspiele. Spanien und Marokko trennten sich 2:2, Kroatien bezwang Nigeria mit 2:0, die Schweiz besiegte Serbien mit 2:1 und Belgien gewann gegen England mit 1:0. Die Arena Baltika in der Großstadt von Ostpreußen kostete 354 Millionen Euro und ist seit der Fußball-Weltmeisterschaft 2018 das Heimstadion des FK Baltika Kaliningrad. Dieser spielt aktuell in der 1. Division, das entspricht der zweithöchsten Spielklasse. Das Stadion bietet bis zu 35.000 Zuschauern Platz, wie Sportbuzzer berichtet. Das erste Spiel im neuen Stadion bestritt übrigens der FC Schalke 04 am 22. März 2018.

In den letzten Jahrzehnten hat sich im Fußball viel getan. Der Sport entwickelte sich vom Wettkampf zu einem weltweit gefeierten Unterhaltungsprogramm. Wirtschaft und Sport sind zusammengewachsen und befeuern ihre Entwicklung gegenseitig. Das zeigt sich auch im Aufstieg der Sportwettenanbieter. Diese treten verstärkt als Sponsoren der Vereine auf und unterstützen die Berichterstattung mit ihren Vorschauen. Aktuell richtet sich ihre ganze Aufmerksamkeit auf die nächste Fußball-Weltmeisterschaft in Katar. Dort gelten Brasilien und Frankreich bei den Fussball Sportwetten als klare Favoriten auf den Gewinn des Titels, während Deutschland derzeit die sechstbesten Möglichkeiten auf den goldenen Pokal zugeschrieben werden. Für den modernen Fußball ist das Turnier im Katar eine besondere Herausforderung, schließlich findet es erstmals im Herbst und Winter statt.

Mittlerweile sind mehr als vier Jahre seit der letzten Fußball-Weltmeisterschaft in Russland vergangen. Nun blicken die Fans auf den aktuellen Gastgeber in Katar. Dort finden die Spiele im Zeitraum November bis Dezember statt. Als Titelverteidiger Deutschland in Russland vorzeitig aus dem Turnier ausschied, war die Überraschung groß. Doch auch der Sieger der Fußball-Weltmeisterschaft in Russland, Frankreich, hat aktuell Probleme seine Form zu zeigen. Nach vier Spielen in der UEFA Nations League liegt der Weltmeister auf dem letzten Platz in seiner Gruppe.

Fußballstadion Al Janoub in Katar, in Wikimedia Commons, licensed unter the Creative Commons Attribution 2.0 Generic license)

Jetzt schöpfen die Fans Hoffnung, dass die Fußball-Weltmeisterschaft 2022 so spannend wird, wie noch nie zuvor. Schließlich befinden sich die Stars zum Start mitten in der laufenden Saison und sollten daher in Hochform auftreten können. Der moderne Fußball hat eine lange und abwechslungsreiche Geschichte hinter sich. Das nächste Kapitel seiner Entwicklung wird bereits in wenigen Monaten geschrieben.