Ostpreußen

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Nichts ist wichtiger, als Kindern ein hohes Maß an Sicherheit zu bieten, wenn es darum geht, sie mit dem Auto zu transportieren. Doch welcher Kindersitz ist der richtige? Worauf muss geachtet werden? Ist es nicht egal, Hauptsache ein Kindersitz ist vorhanden?

Ganz so einfach ist es nicht. Alle wichtigen Informationen sind im Folgenden beschrieben.

Diese Arten von Kindersitzen gibt es

Babyschalen, welche von Geburt an genutzt wird. Es gilt: Wenn der Kopf über die Schale schaut, muss auf einen Folgesitz gewechselt werden.

Es folgt der rückwärtsgerichtete Kindersitz. Idealerweise wird er bis zum 7. Lebensjahr, aber unbedingt bis zum vollendeten 4. Lebensjahr, genutzt. Anschließend wird ein Folgesitz mit Rückenlehne benötigt. Er kann ab dem 6. Lebensjahr genutzt werden.

Welche Sicherheitsstandards müssen erfüllt sein?

Zum einen gibt es die Norm UN R.44. In dieser Kategorie werden die Sitze je nach Körpergewicht zugelassen. Es handelt sich dabei um fünf vordefinierte Gruppen, wobei jeder Sitz auch mehreren Gruppen zugeordnet werden kann.

Die aktuellste Norm ist UN R.129, welche die i-Size Kindersitze umfasst. Bei dieser Sitzkategorie werden die Autositze nach Größe des Kindes zugelassen. Dies ist auf der Seite des ADAC nachzulesen.

Es gibt noch den Schwedischen Plus Test, der strenger ist und eine hohe Crashsicherheit garantiert. Hauptaugenmerk wird auf eine hohe Geschwindigkeit und einen kürzeren Bremsweg gelegt. Mittels Sensoren werden so die Aufprallkräfte gemessen.

Rückwärtsgerichtet fahren für mehr Sicherheit

Ein rückwärtsgerichteter Sitz ist fünfmal sicherer, als ein vorwärtsgerichteter. Das liegt vor allem daran, dass der Nacken des Kindes noch nicht vollständig ausgebildet ist und bei einem Aufprall Kopf und Hals in den Sitz gedrückt werden.

Die Aufprallkräfte verteilen sich somit auf den ganzen Körper und verringern das Verletzungsrisiko.

Fährt das Kind vorwärtsgerichtet, so wird der Nacken bei einem Unfall nach vorne gedrückt und der Kopf hat keine Stabilität. Das Verletzungsrisiko im Bereich der Halswirbel ist um einiges größer.

Einbau und Kompatibilität mit dem Auto

Direkt vorweg lässt sich sagen, dass viele Fachhändler Fahrzeuglisten anbieten, in denen steht, welcher Sitz in welches Auto passt. Es gibt zwei Einbauoptionen. Einmal der Sicherheitsgurt und zum anderen Isofix.

Für gewöhnlich ist Isofix in allen Autos ab 2006 vorhanden, da es ein international genormtes Befestigungssystem ist. Auch der Ein- und Ausbau des Kindersitzes ist mit Isofix einfacher. Ein Kindersitz, der mit dem fahrzeugeigenen Dreipunktgurt befestigt wird, ist ebenso sicher, jedoch ist der Einbau nicht so leicht wie mit Isofix.

Hierzu muss gesagt sein, dass einige Kindersitze auf der Beifahrerseite eingebaut werden können. In diesem Fall muss darauf geachtet werden, dass der Airbag ausgeschaltet wird. Er birgt für Kinder unter 140 cm ein enormes Verletzungsrisiko.

Folgende Dinge sind für den Kauf eines Autositzes entscheidend:

– Entspricht der Sitz den zugelassenen Normen und Sicherheitsstandards?

– Handelt es sich um einen rückwärtsgerichteten Sitz mit hohen Grenzwerten?

– Ist der Sitz auf die Bedürfnisse des Kindes abgestimmt?

– Sind Auto und Sitz miteinander kompatibel?

– Klappt der Ein- und Ausbau ohne Probleme?

Das Thema rund um Auto und Kindersitz ist sehr komplex. Grüne Fachhändler bieten geschulte Hilfe bei dem Thema an, sodass am Ende keine Fragen mehr offenbleiben. Wird zusätzlich auf alle Sicherheitsstandards und die Bedürfnisse des Kindes geachtet, bereitet Auto fahren keine Sorgen mehr.