Nachrichten aus Ostpreußen
Die Familie von Depenow
Stammsitz der Edelherren von Depenau war Ahrbergen bei Sarstedt. Sie erwarben vor allem im Hildesheimischen umfangreichen Grundbesitz und ließen auch weite Wald und Moorgebiete im späteren Amte Ilten urbar machen. Auch im Bereich von Heeßel und Burgdorf besaß die Familie erheblichen Streubesitz. So soll sie auch die Burg besessen haben,
Tiefenau
Geschichte von Tychnowy – Tiefenau und die Ordensburg Queden Tiefenau ist einer des ältesten deutschen Siedlungspunkte des Ordens in Ostpreußen. Die Pfarrkirche St. Georg entstand in der Mitte des 14. Jhs. Die Ostseite ziert ein siebenteiliger Staffelgiebel. Sakristei im Norden mit Tonnengewölbe. Innen Sterngewölbe vom Ende des 16. Jhs. Ausstattung:
Niederzebren
Czarne Dln. – Niederzehren Eine Kirche gibt es hier seit 1320
Neudörfchen
Nw. Wioska – Neudörfchen Gut Neudörfchen wurde in der Ordenszeit gegründet. 1692 kaufte Friedrich von der Groeben (1645 – 1712) das Gut für 16.000 Gulden und machte daraus ein Majorat. Dieses vererbte er 1712 seinem Neffen Otto Friedrich von der Groeben (1657 – 1728), dem Gründer der Kolonie Großfriedrichsburg (zu
Weitere Gebäude in Marienwerder
Die von Anfang an katholische Kirche wurde 1858 geweiht. Eigentlich sollte sie viel früher fertig sein, weil aufgrund einer sog. “galizischen Erbschaft” viel Geld in Aussicht stand. Wie das aber bei großen Erbschaften durchaus vorkommt, gab es Schwierigkeiten. Erst sperrte der kaiserlich russische Kammer-Prokurator die Auszahlung. Als dessen Widerstand überwunden
Der Dom zu Marienwerder
Mit dem Bau des Marienburger Doms, der unmittelbar mit seiner Westseite an die Burg anschließt, begann man bereits 1310. Als erstes war 1330 der Chor so weit vollendet, dass hier im November der Hochmeister Werner von Orseln bestattet werden konnte, der von einem Mitglied des Konvents in Memel, Johannes von